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Aussetzen gerichtl. Vereinbarung Umgang


19.07.2006 12:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Hallo,

folgender Sachverhalt: Kind 10 Monate alt, gerichtlicher Vergleich Umgang (alle 4 Wochen einen Tag, alle 4 Wochen 1 Übernachtung). Umgang also alle 14 Tage in diesem Wechsel. GSR besteht.

Das Kind kommt verwahrlost wieder, wird nicht richtig versorgt, mit Nahrung, es findet kein Bekleidungswechsel statt u.s.w. Ich habe versucht mit dem KV darüber zu sprechen, er blockt alles ab, Aussage ist immer, dem Kind gehts gut bei mir.

Ich war bei der Kinderärztin und teilte ihr die Situation mit. Sie bescheinigte mir den schlechten Zustand nach dem Umgangswochenende und Kind tut Betreuungswechsel (ist sehr oft krank) nicht gut.

Ich bat den Vater um ein vermittelndes Gespräch bei einer Beratungsstelle, sieht er nicht ein.

Nun steht das nächste Umgangswochenende an, ich möchte ihm das Kind ohne Klärung der Sachverhalte dieses WE nicht mitgeben, da er alles ignoriert und das Kind gesundheitlich darunter leidet.

Frage: Mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen, wenn ich ihm dieses WE das Kind verweigere bzw. die gerichtl. Beschluss nicht einhalte? Ich habe ihn mehrmals schriftlich jetzt aufgfordert, mit mir das Gespräch zu suchen. Beziehungsweise die Anordnungen von der Kinderärztin einzuhalten. Es erfolgt keine Reaktion von ihm.

Umgang soll stattfinden, doch Übernachtungen kann ich nicht mehr befürworten.

Danke

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Sehr geehrte Ratsuchende,


Ihr Wunsch auf Änderung ist bei dieser Sachlage nur all zu verständlich.

Sie müssen damit rechnen, dass bei einer Weigerung dann das Gericht ein Zwangsgeld festsetzt, sofern ein solcher Antrag vom Kindesvater gestellt wird.

Möglich wäre auch, dass -wofür allerdings ein gesonderter Gerichtsbeschluss erst einmal Voraussetzung wäre- das Kind mit Hilfe eines Gerichtsvollziehers abgeholt und dem Kindesvater überreicht wird.

Da hier aber das Kindeswohl offenbar ernsthaft gefährdet ist, wäre dass alles wohl das kleinere Übel.


Sie sollten nun von sich aus beim Gericht eine Abänderung des Umgangsrechtes beantragen, was auch die Komplettaussetzung beinhalten könnte; möglich wäre auch eine befristete Aussetzung.

Dazu müssen Sie aber darlegen und beweisen können, dass das Kindeswohl ernsthaft gefährdet ist. Dieses ist aber nach Ihrer Darstellung und unter Verwendung des arztliches Attestes offenbar ohne große Probleme möglich.

Stellen Sie daher den Antrag beim Familiengericht.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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