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Außerordenliche Kündigung durch Arbeitnehmer


05.12.2011 21:59 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Oliver Wöhler



Hallo,
ich habe bei meinem Arbeitgeber fristlos aus wichtigem Grund gekündigt.
Ich war so blöd. Ich tat dies, weil ich gemobbt wurde und mich in einem seelischen
Ausnahmezustand befand.
Der Arbeitgeber hat die Kündigungserklärung zwar unterschrieben,allerdings war die fristlose Kündigung nicht die unausweichlich letzte Maßnahme.
Ich hätte auch ordentlich kündigen können.
Ich habe die Gründe für die Kündigung nur mündlich mitgeteilt.Die standen nicht auf dem Kündigungsschreiben.
Kann es sein, daß die Kündigung unwirksam ist, obwohl Sie vom Arbeitgeber unterschrieben wurde ?
Was muß man tun, um die Wirksamkeit festzustellen ?
Wie lange kann man nach einer fragwürdigen Kündigung
die Wirksamkeit der Kündigung noch anfechten?

Danke für Ihre Anwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:

Auch der Arbeitnehmer kann fristlos kündigen, wobei die Gründe nicht angegeben werden müssen. Die Kündigung muss lediglich schriftlich erfolgen.
Die Unterschrift des AG bedeutet in der Regel nur, dass dieser die Kündigung erhalten hat, es sei denn, der AG hätte ausdrücklich erklärt die Kündigung zu akzeptieren.

Sie haben die Kündigung selbst ausgesprochen und müssen zunächst nichts weiter tun. Fristen für die Feststellung der Wirksamkeit gibt es für den AG nicht.

Wenn Sie selbst gekündigt haben, dann sollten Sie sich so verhalten, als wenn die Kündigung wirksam wäre. Wenn der AG die Kündigung nicht akzeptieren will, dann müsste er dies mitteilen und ggf. Schadensersatz fordern.

Letztlich hat der AG aber wenig Möglichkeiten, auf eine Kündigung des AN zu reagieren. Generell wären Schadensersatzansprüche denkbar, allerdings ist es schwierig den Schaden konkret nachzuweisen.

Um sicher zu gehen, können Sie sich natürlich vom AG bescheinigen lassen, dass dieser die Kündigung akzeptiert.



Bitte bedenken Sie, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten Beurteilung führen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht

Paulistr. 10
31061 Alfeld
Tel.05181/5013
Fax 24163
mail:anwaltwoehler@googlemail.com

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