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Ausschluss eines Jugendamtes vom Verfahren

| 17.04.2009 05:42 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Ich würde gerne wissen, ob ich ein Jugendamt auf Grund von mehreren Straftaten, uneidlichen Falschaussagen und evtl Kindesentziehung vom Verfahren ausschliessen kann?
Vorgeschichte
Trennung von Exfrau, diese zieht kurz danach mit neuem Lebensgefährten zusammen, bezieht Hartz IV, stellt diese neue Beziehung bewusst als Wohngemeinschaft dar, wird vom Jugendamt kurz nach der Entziehung unseres Kindes bei mir angewiesen, es richtig zu stellen, obwohl schon Anzeige und Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden. Bekommt kurz darauf ein neues Kind, Neuer Mann gewalttätig gegen andere Kinder; Kinder werden immens vernachlässigt und misshandelt, Installation einer stationären Familienhilfe durch Jugendamt ohne Darlegung der wahren Tatsachen.
Aufenthalt bei mir, Umgang nicht vereinbarungsgemäß meinerseits aufgrund der Gewalttätigkeit durch neuen Mann durchgeführt, Entziehung aufgrund des Vorwurfes des Missbrauches bei mir des gemeinsamen Kindes durch Jugendamt, Übergabe an Exfrau, vor Gericht wird es als Zustimmung dargestellt.
17.04.2009 | 07:18

Antwort

von


(257)
Ludwig-Thoma-Strasse 47
85232 Unterbachern
Tel: 08131/3339361
Web: http://www.rechtsanwaeltin-altmann.de
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Das Jugendamt wird in bestimmten Verfahren vor dem Familiengericht angehört. Dies ist in den §§ 49, 49 a des Gesetzes über die freiwillige Gerichtsbarkeit (FGG) gesetzlich vorgeschrieben. Ein Ausschluss ist nicht möglich.

Augenscheinlich geht es um das Sorgerecht Ihres Kindes. Wenn Sie der Ansicht sind, dass das Familiengericht eine falsche Entscheidung getroffen hat, dann können Sie unter bestimmten formellen und materiellen Voraussetzungen dagegen vorgehen. Um die Erfolgsaussichten zu beurteilen ist eine Einsichtnahme in die Akten erforderlich. Dies kann über dieses Portal allerdings nicht erfolgen. Sollten Sie diesbezüglich meine Hilfe benötigen und wünschen, dann setzen Sie sich bitte direkt unter meinen Kontaktdaten mit mir in Verbindung.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 18.04.2009 | 08:39

Danke nochmal für die Antwort.
Jetzt hab ich noch eine Frage.
Es wurde ein kinderpsychologisches Gutachten erstellt. Das Ergebnis lassen wir mal dahingestellt.
Meine Exfrau gibt eine Zeugenaussage zu Papier, in dem sie zugibt, dass mein Kind in eine Pflegefamilie kommen sollte oder zu ihr und ich das Kind missbraucht hätte. In dem Bericht von derSachbearbeiterin des ASD zu dem Herausgabe-Verfahren stand über diese Sachen kein Wort bzw. würde ich das Kind als Druckmittel benutzen. Kann ich durch diese Aussage einen Verfahrensfehler dem Jugendamt anheften oder ist das eher fragwürdig?
Meiner Recherchen im Internet nach, kommen diese Fälle in Deutschland sehr häufig vor, aber es wurden entweder im Vorfeld oder im Nachhinein das Fam-Gericht eingeschaltet, was in meinem Fall nicht geschehen ist!
Das Familiengericht bzw. der Richter hat nach den Empfehlungen des Jugendamt gehandelt und war einwandfrei.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.04.2009 | 04:40

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung:

Die Nachfragefunktion dient der Klärung von Verständnisfragen. Daher kann ich schon im Interesse der anderen User auf diesem Portal Ihre zusätzlich Frage nicht beantworten.

Das kinderpsychologische Gutachten kann aber nach meiner Auffassung in Ihrem Fall nicht außer Betracht bleiben. Sollten Sie die Ansicht vertreten, das Gericht hätte zu Unrecht zu Ihren Ungunsten entschieden, sollten Sie die gesamten Unterlagen einer anwaltlichen Prüfung unterziehen lassen, damit die Erfolgsaussichten und die weitere Vorgehensweise beurteilt werden kann. Diesbezüglich erlaube ich mir auch den Hinweis, dass die Einlegung von Rechtsmitteln grundsätzlich an Fristen gebunden ist.

Es tut mir leid Ihnen an dieser Stelle nicht weiterhelfen zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 17.04.2009 | 09:13

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Sehr schnelle Antwort und sehr komplette Auskunft! Danke


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