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Ausschluss aus der Klasse,Hunde der Lehrerin im Unterricht usw


28.11.2016 15:09 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Hallo, mein Sohn 6 Jahre geht in die erste Klasse einer Grundschule. An dieser Schule gibt es ein System in dem mehrere Klassen sich in einem Raum befinden.Dadurch konnten wir ihn nicht zurückstellen lassen.Er ist ein Frühchen und wäre bei normaler Geburt auch noch nicht schulpflichtig gewesen.
Nun ist er allerdings noch nicht soweit dass er konzentriert am Unterricht teilnehmen kann und dadurch auch den Unterricht durch Reden usw stört.Deshalb fliegt er fast täglich aus dem Unterricht raus und muss vor die Tür.
Hier ist meine Frage,ob das überhaupt zulässig ist. Wenn ein Kind noch nicht so weit ist und es trotzdem muss, müssen meiner Meinung nach,die Kinder dann auch entsprechend gefördert werden und nicht vor die Tür gesetzt werden.
Weiterhin bringt die Lehrerin täglich ihren Hund mit in den Unterricht und wir sind vorher nicht gefragt worden,ob wir einverstanden sind ,oder eine Hundeangst ,oder Allergie besteht. Unsere Sohn hat tatsächlich eine Hundeangst,die sich bezüglich dieses Hundes , gelegt hat. Er teilte mir aber auch mit von diesem Hund gebissen und in der Schule gestört worden zu sein. Ist das Rechtens?
Weiterhin gibt es auf der Schule ein ErdnussAllergie Kind.Aus diesem Grund ist die ganze Schule aufgefordert worden ,darauf zu achten das die Kinder keine Erdnussprodukte VOR der Schule Essen und mit in die Schule bekommen. Allen Eltern wird quasi die Aufsicht für die Gesundheit des betroffenen Kindes übertragen.Ich finde es verantwortungslos,einerseits nicht nach der Hundeallergie zu fragen und andersherum allen Eltern die Gesundheitsfürsorge für ein einzelnes Kind auf zuzerlegen.Ist das Rechtens?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Grundsätzlich ist es in rechtlicher Hinsicht bedenklich, wenn ein von einem Lehrer mitgebrachter Hund einen Schüler verletzt.
Die einzelnen Umstände, die hierzu geführt haben, bedürfen aber einer Aufklärung, um etwaige Ansprüche geltend machen zu können.

Die Eltern sind für die Gesundheitssorge ihrer Kinder verantwortlich. Es ist daher nicht nachvollziehbar, dass auf alle Kinder auszuweiten.
Etwas gilt dann, wenn das eigene Kind krank ist und andere Mitschüler anstecken könnte. Hier obliegt es den Eltern, ihre kranken Kinder zu Hause zu lassen.

Hinsichtlich der Erziehungsmittel, die insbesondere auch während des Klassenunterrichts angewendet werden dürfen, gilt § 61 Absatz 1 des Niedersächsischen Schulgesetzes:

"Erziehungsmittel sind pädagogische Einwirkungen. Sie sind gegenüber einer
Schülerin oder einem Schüler zulässig, die oder der den Unterricht beeinträchtigt oder in anderer Weise ihre oder seine Pflichten verletzt hat. Sie können von einzelnen Lehrkräften oder von der Klassenkonferenz angewendet werden."

Hierunter fällt auch das "Vor-die-Tür-Setzen" einzelner Schüler bei Störungen des Unterrichts.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn noch etwas unklar geblieben ist.



Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -


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