Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ausschluß Trennungs-und/oder Kindesunterhalt

| 02.07.2009 10:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Meine Frau und ich (bin zum 2. Mal verheiratet, sie zum 1. Mal) überlegen uns, ob wir noch ein Kind bekommen sollen oder nicht.

Die Unterhaltsverpflichtungen von mir gegenüber meiner Ex-Frau und gegenüber meiner 2 Kinder aus erster Ehe sind beträchtlich. Sollte schlimmstenfalls die heutige Ehe (also meine 2. Ehe) scheitern und ich diesbez. auch Unterhaltsforderungen nachkommen müssen, wäre dies für mich finanziell katastrophal (Rückfall auf Mindestselbstbehalt usw.).

Besteht rechtlich die Möglichkeit, mit meiner jetzigen Frau (wir haben ohne Ehevertrag geheiratet) noch festzulegen, dass sie im Falle eines gemeinsamen Kindes und Scheidung verzichtet auf:

- Unterhaltsansprüche gegen mich (bzw. wir wechselseitig verzichten)
- Zahlung von Kindesunterhalt von mir an das Kind ausgeschlossen wird, d.h. sie würde diesen komplett bestreiten

?

Zur Erläuterung: Die finanzielle Situation meiner jetzigen Frau ist deutlich besser als meine.

Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworten:

Sie können jederzeit, also auch während bestehender Ehe eine Vereinbarung über nachehelichen Ehegattenunterhalt treffen.

Zulässigkeit und Umfang der möglichen Regelungen ergeben sich aus § 1585 c BGB.

Danach ist es möglich, auf nachehelichen Unterhalt gegenseitig zu verzichten, auch für den Fall der Not.

Der sogenannte Trennungsunterhalt, also Unterhalt für die Zeit zwischen Trennung und Rechtskraft der Scheidung ist danach jedoch nicht regelbar. Hier sind Sie allein darauf angewiesen, dass Ihre Frau im Fall der Fälle keine Ansprüche geltend macht.


Was den Kindesunterhalt angeht, so ist ein vertraglicher Verzicht in der von Ihnen vorgesehenen Form nicht möglich.

Kindesunterhalt richtet sich nach den §§ 1601 ff BGB, und hier gilt § 1614 BGB, wonach ein Verzicht auf zukünftigen Unterhalt nicht zulässig ist.


Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 06.07.2009 | 16:57

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 06.07.2009 4,2/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68386 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Antworten waren verständlich erklärt, Danke ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnell, klar und das um 23:40 Uhr! Vielen Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Top Antwort mit viel Recherche. Sie haben mir sehr weitergeholfen und sind intensiv auf die Problematik (Mischung verschiedener Rechtsgebiete) eingegangen! Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER