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Ausschlagung Erbe und Sterbegeld von Landesamt f. Besoldung

08.06.2010 19:23 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

Meine Mutter wird uns in nächster Zeit verlassen. Da nur Schulden vorhanden sind werden ich und meine Kinder das Erbe auf dem Nachlassgericht ausschlagen.
Nun werden Angehörigen 1ten Grades, in diesem Fall mir, nach dem Tod meiner Mutter Sterbegeld vom Landesamt f. Besoldung in Höhe von 2 Pensionen gezahlt. Wenn ich das richtig verstanden habe dient dieses Geld zu Beerdigungszwecken. Meine Frage ist jetzt ob dieses Sterbegeld dann zum Erbe zählt und ich dann damit automatisch das Erbe angetreten habe, oder ob das erbunabhängig ist, da ja ich bezugsberechtigt bin und nicht meine Mutter. Will nicht aus einer Dummheit heraus die Schulden übernehmen müssen., zumal ich dann selber an den Rande der Privatinsolvenz rutschen würde. Verhalte ich mich nach außen hin wie ein Erbe, wenn ich die Beerdigung organisiere und die Sterbeurkunde beantrage?

Mfg Xavine

08.06.2010 | 20:01

Antwort

von


(407)
Otto-von-Guericke-Str. 53
39104 Magdeburg
Tel: 0391-6223910
Web: http://kanzleifamilienrechtmagdeburg.simplesite.com
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,
gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt. Ich weise darauf hin, dass das Hinzufügen bzw. Weglassen von wesentlichen Sachverhaltsbestandteilen zu einem völlig anderem rechtlichen Ergebnis führen kann.

§ 18 Beamtenversorgungsgesetz regelt genau, an wen das Sterbegeld ausbezahlt wird bzw. wer Berechtigter ist. Ähnlich wie bei einer Sterbegeldversicherung ist daraus eine Drittbegünstigung abzuleiten, so dass das Sterbegeld nicht zum Nachlass zählt.
Sie können also ohne Bedenken den entsprechenden Antrag beim Landesamt für Besoldung und Versorgung stellen.
Soweit nach Bezahlung der Bestattungskosten dann noch ein Betrag verbleibt, steht er Ihnen ebenfalls zu, ohne dass er zum Nachlass fällt.

Sie können sich auch unbedenklich um die Beerdigung Ihrer Mutter kümmern und ebenfalls eine Sterbeurkunde beantragen. Dies qualifiziert Sie nicht als Erben.

Bitte versäumen Sie nicht, die Frist zur Erbausschlagung von 6 Wochen ab Kenntnis des Sterbefalls zwingend einzuhalten. In Ihrem Fall ist das Amtsnotariat Ihr Ansprechpartner für die Ausschlagung des Erbes.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Sollten etwas offen geblieben sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie für die kommende Zeit viel Kraft und Ihrer Mutter einen friedlichen Abschied.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

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