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Aussage bei Polizei zurückziehen

| 08.11.2013 07:31 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Philipp Wendel


Guten Morgen.
Ich habe ein Problem mit einer Aussage zu einem Vergehen meiner Frau. Sie war betrunken Auto gefahren. Ich war bei meinen Eltern. Sie kam dort mit dem Auto hin. Und als sie wieder ging sagte sie nach einem Streit sie wolle sich was antun. Wir riefen die Polizei an, und sagten aus, daß sie mit dem Auto weg gefahren war. Die Polizei traf meine Frau dann zu Hause im Haus an. Das Auto stand in der verschlossenen Garage. Jetzt soll sie aufgrund unserer Ausage den Führerschein abgeben. Sie ist im Außendienst tätig und benötigt diesen aber. Und ich möchte das rückgängig machen.

Ich habe nun eine Vorladung zur Polizei, und soll dort nochmal aussagen was passiert ist. Soll ich jetzt sagen, daß ich das Auto nicht gesehen habe? Dies entspricht der Wahrheit. Ich war nicht an der Haustür als sie kam und wieder ging. Oder soll ich lieber von meinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sie können die Wahrheit sagen, nämlich dass Sie das Auto zu keinem Zeitpunkt gesehen haben.

Dies ändert aber grundsätzlich zunächst nichts an der Tatsache, dass weiter gegen Ihre Frau wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt wird.

Möglicherweise wird aber dann gegen Sie ein Ermittlungsverfahren wegen falscher Verdächtigung gemäß § 164 StGB eingeleitet.

Ohne die konkreten Umstände (sprich: Akteninhalt) zu kennen gehe ich von 2 Möglichkeiten für Sie aus:

Sie machen von Ihrem Recht der Zeugnisverweigerung gebrauch und sagen nichts mehr. Dann besteht die Gefahr dass die informatorisch gesammelten Indizien (Anruf bei der Polizei, Frau fährt betrunken Auto) ausreichen um Ihre Frau zu "überführen".

Sie revidieren Ihre Aussage und helfen damit (möglicherweise!) Ihrer Frau geraten dann aber in Gefahr selber zum Objekt eines Ermittlungsverfahrens zu werden.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen und Weglassen von Informationen zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen hinsichtlich einer ersten Einschätzung weitergeholfen.

Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei für eine weitergehende Beratung oder Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
-Philipp Wendel-
Rechtsanwalt


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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 10.11.2013 4/5,0
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