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Auslieferung Wohnmobil

| 02.04.2017 19:19 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Am 13.02.2017 habe wir ein gebrauchtes Wohnmobil (mit grüner Plakette) bei einem Händler erworben. Liefertermin lt. Kaufvertrag "unverbindlich ca. März".

Da uns die grüne Plakette sehr wichtig war, haben wir dieses Auto gekauft und bekamen dann die Antwort "der Vorbesitzer des Fahrzeuges hat uns "verarscht" die grüne Plakette ist nicht echt"! Daraufhin haben wir ihn auf die Anzeige in Mobile verwiesen, das hier die grüne Plakette offensichtlich ist und wir grunddessen den Weg bis Hamburg auf uns genommen haben.

Der Wohnmobil Händer akzeptierte dies und dokumentierte im Kaufvertrag die Nachrüstung eines Partikelfilters und sonstige besprochen Reparaturen. Welche lt. Aussage des Verkäufers, in der hauseigenen Werkstatt durchgeführt werden sollen.

Nach mehrfacher Anfrage zwecks Auslieferungstermin, bekamen wir meistens die Anwort, dass die Teile noch nicht da sind.

Nachdem wir statt den Verkäufer, dann direkt die Geschäftsleitung kontaktiert hatten, bekamen wir folgende Antwort:

Zu näheren Erklärung und besseren Verständnis für Sie:
Das Fahrzeug wurde vom Vorbesitzer in eine Fremdwerkstatt gebracht
um die Scheinwerfer, Partikelfilter und diverse Kleinigkeiten in Ordnung
zu bringen.
Diese Fremdfirma war jedoch nicht in der Lage das Fahrzeug zu reparieren,
so das wir letzte Woche erwirkt haben den Wagen von dort zu holen und fertig zu stellen. (mit diesen, unseren Problemen, wollten wir Sie nicht belästigen, weil wir auch davon ausgingen ein fertig gestellte Fahrzeug zu erhalten).

Durch diese Verzögerung können wir unseren Urlaub nicht antreten.

Hätter der Verkäufer "unser Fahrzeug, welches auch schon bezahlt ist" an den Vorbesitzer geben dürfen. Dadurch sind auch Mehrkilometer entstanden.

Wie sollen wir uns verhalten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Das Problem ist, dass kein verbindlicher Übergabetermin genannt wurde. Auch wenn der März mittlerweile verstrichen ist, war das nur eine unverbindliche ca. Angabe. Deswegen können Sie den Verkäufer wegen der Verspätung nicht zur Rechenschaft ziehen.

Das Gleiche gilt auch für die Mehrkilometer, sofern diese geringfügig sind. Dem Verkäufer steht es frei, wie er Mängel ausgleicht, zumal Mehrkilometer üblich sind, da Testfahrten zu Ausbesserungen gehören. Etwas anderes gilt natürlich, wenn es sich um eine wesentliche Zahl von Mehrkilometern handelt, die den Wert des Fahrzeuges beeinträchtigen.

Ich empfehle daher, dem Verkäufer eine Frist von 14 Tagen zur Übergabe eines mangelfreien Fahrzeuges zu setzen. Danach können Sie Verzugsschaden fordern und auf Herausgabe klagen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.04.2017 | 21:49

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