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Auslandskunde zahlt nicht.

| 09.12.2010 11:09 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich betreibe einen Onlineshop.
Jetzt hatte ich einen Kunden der zwei Einkäufe getätigt hat, im Wert von ca. 300 EUR. Die Adresse, mit der sich der Kunde angemeldet hat befindet sich in Bulgarien.
Er hat nach dem Kauf mit Kreditkarte bezahlt aber es irgendwie geschafft, das keine Daten ankamen. Die Pakete waren schon unterwegs und eine Rückholung hat nicht funktioniert. Ab der Statsgrenze ist das wohl für die Post nur noch bedingt möglich. Also sind beide Bestellungen angekommen.

Jetzt habe ich zwei mal versucht den Kunden anzuschreiben mit den Rechnungen im Anhang und Ihm eine Frist gesetzt. Leider erfolgten keine Antworten oder Zahlungen.

Ich denke es handelt sich also nicht um ein Versehen, sondern Betrug.

Was kann ich tun? Was kommen für Kosten auf mich zu? Wie sehen weitere Schritte aus.

Vielen Dank schonmal im Vorraus.
Grüße, Engle.

Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie können und sollten die Verluste ausbuchen.


Eine zivilrechtliche Durchsetzung der Ansprüche mit vagen Erfolgsaussichten einer Vollstreckung in Bulgarien würde bei entsprechender Vergütungsvereinbarung mindstens 1000,00 Eur kosten, steht also nicht mehr in Relationen zum Warenwert.

Eine strafrechtliche Verfolgung wird wegen des Auslandsbezuges ebenfalls keinen Erfolg haben. Beauftragen Sie einen Anwalt mit der Erstellung eines Strafantrages trotzdem, werden mindestens 200,00 Eur an Kosten anfallen, ohne dass Sie dadurch einen Cent vom Schuldner erhalten.

Ausbuchen und abhaken wäre ein ehrlich gemeinter Rat im Rahmen dieser Erstberatung.


Für die Zukunft sollten Sie entsprechende Sicherheiten schaffen. Hierzu bedarf es aber einer individuellen Beratung.


Mit freundlichen grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 09.12.2010 | 13:25

Vielen Dank für die ehrliche Einschätzung. So etwas habe ich mir schon gedacht.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.12.2010 | 13:27

Sehr geehrter Ratsuchender,


manchmal ist es sinnvoller, nicht gutes Geld einem schlechten Anspruch hinterher zu werfen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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Bewertung des Fragestellers 09.12.2010 | 13:26

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