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Auslandskrankenversicherung


05.11.2016 13:55 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Auslandskrankenversicherung


hallo,

bitte um Unterstützung bei meiner nachfolgenden Frage:

Ein älteres türkisches Paar (keine deutsche Staatbürgerschaftt) haben über 40J hier in Deutschland gelebt und haben auch einen Wohnsitz hier und beziehen auch jeweils eine Rente. Sie leben den grösste Zeit in der Türkei bei Verwandten.
Er (92J) ist nun altersbedingt sehr schwer erkrankt und liegt auf dem Sterbebett in der TR im KH. Die Krankenkasse (AOK) hat bisher immer für 6-Monate die Kosten für etwaige Behandlungen in der TR übernommen. Wenn es nötig wurde in der übrigen Zeit zum Arzt zu gehen haben sie die Behandlungen privat aus eigenen Tasche bezahlt. Nach den sechs Monaten haben sie wieder die Übernahme der Kosten durch die AOK genutzt.
In diesem sehr ernsten Fall brauche ich Hilfe, in der Frage der Übernahme Krankenhauskosten:
Die 6-Monate der KostenÜbernahme durch die AOK sind um und die Ehefrau kann das privat nicht mehr leisten. Die Kosten für die lebenserhaltende Maßnahmen sind zu teuer.
Was kann sie nun machen??
Kann sie die Kosten durch die AOK trotz der 6-Monatsfrist übernehmen lassen?
Sie hat in der TR keine privat Krankenvers.
Bitte um dringende Hilfe. Sie ist verzweifelt, da das Krankenhaus nur die Maßnahmen durchführt, wenn die Kosten gedeckt werden.

Danke im Voraus
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich sollte sich das Paar über eine Auslandskrankenversicherung beraten lassen.
Hier ist nicht die Krankenkasse sondern die Versicherungsagentur anzusprechen.
Diese gibt es für kurze Aufenthalte, beschränkt auf 1 Jahr oder unbeschränkt. Je nach Dauer sind die Kosten unterschiedlich.

Diese gilt, wenn das Paar noch einen Wohnsitz in Deutschland hat.

Problematisch ist hieran, dass die Prämie vor (!) Antritt der Reise bezahlt werden müsste, d.h. wenn der Herr die Türkei nicht mehr verlassen kann, wäre das keine Option.

Ansonsten wäre ggf. ein Rücktransport nach Hause denkbar, sodass dann auch die Behandlung weiter erfolgen kann. Ich weiss nicht, ob er noch transportfähig ist und kann daher nicht beurteilen, ob das eine Option wäre.

Inwieweit noch eine weitere Versicherung in der Türkei abgeschlossen werden kann ist in der Türkei vor Ort zu klären.

Sollte das alles nicht möglich sein, muss ein Antrag erneut bei der AOK gestellt werden und versucht werden, dass diese die Kosten weiter übernehmen. Bedenken Sie aber, dass so ein verfahren bis zu 3 Jahre dauern kann und daher keine Option darstellen würde.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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