Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Auslandsaufenthalt wahrend Erbrstreit

28.08.2010 15:53 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Ich lebe im Ausland seit 10 Jahren ,meine Mutter ist seit kurzen verstorben ,mein Vater lebt in eigenem Einfamilienhaus in Deutschland -ich habe noch 2 Schwestern,wie ist das im Falle ,des Todes meines Vaters ,steht ein Einfamilienhaus im Wert von 300,000 euro im Raum ,ich bin rechtlich laut Aussage meiner Mutter vor 10 Jahren enterbt wurde ,in wie weit steht mir ein Pflichteil des Hauses zu ,,kann ich einen Anwalt mit der Wahrnehmung meiner Rechte beauftragen obwohl mein Wohnsitz dauerhaft im Ausland ist ? Steht mir laut Gesetzt wieviel zu von diesem Pflichteil,wie kann ich herrausfinden ob ich damals wirklich enterbt wurde ?

Sehr geehrter Fragesteller:

gerne beantworte ich Ihre Frage ich auf Grund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Ein Pflichtteil steht Ihnen immer zu, auch im Falle der Enterbung. Diese kann nur aufgrund eines Testaments erfolgen. Nachdem Ihre Mutter jetzt verstorben ist, wird sich herausstellen, ob ein Testament vorhanden ist und wenn ja, wer die Erben sind und ob Sie auf den Pflichtteil gesetzt wurden.

Der Pflichtteil umfasst das gesamte Vermögen, also auch das Haus (soweit Ihre Mutter Eigentümerin/Miteigentümerin war). Er beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Wie viel das in Ihrem Fall konkret beträgt, hängt aber u.a. auch vom Güterstand Ihrer Eltern ab.

Im Falle des gesetzlichen Güterstands der Zugewinngemeinschaft (Eheschließung später als 1958) wäre die gesetzliche Erbfolge so: Ihr Vater bekäme die Hälfte, die 3 Kinder jeweils 1/6.

Somit wäre Ihr Pflichtteil 1/12.

Ob diese Annahmen allerdings zutreffen, müsste natürlich gesondert überprüft werden.

Gerne bin ich bereit, Ihre Interessen in diesem Zusammenhang wahrzunehmen. Dabei würde die jetzige Gebühr als Erstberatungsgebühr natürlich auch in vollem Umfang angerechnet werden.

Ihren Wohnsitz im Ausland sehe ich nicht als Problem. Auch der Austausch der Informationen wäre per E-Mail oder Fax unproblematisch und wurde von mir schon mehrfach so praktiziert.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich Ihnen gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Für weitere Hilfestellung können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 28.08.2010 | 17:01

noch eine nachfrage:Ich habe indirekt keinen kontakt zu meiner familie-wie bekomme ich raus ob meine mutter ein Testament hatte ? das haus stand sowohl im namen meiner mutter wie auch meines vaters ,was muss ich tun ,wenn meine schwestern das haus "eigennutzen" ?Wie kann ich da dann meinen Anteil ziehen ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.08.2010 | 18:34

Sehr geehrter Fragesteller:

besten Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworte:

Das zuständige Amtsgericht wird Nachforschungen anstellen, ob ein Testament vorhanden ist. Wenn Sie das selbst machen wollten, müssten Sie mit diesem Kontakt aufnehmen.

Wenn Ihre Mutter Miteigentümerin zur Hälfte war, beziehen sich auch Erbrecht bzw. Pflichtteilsrecht auf den Hälfteanteil.

Bei Eigennutz der Schwestern kommt es darauf an, ob Sie nun Erbe oder nur Pflichtteilsberechtigter sind. Als Erbe können Sie innerhalb der Erbengemeinschaft mitbestimmen, notfalls bis zur sog. Auseinandersetzungsversteigerung, als Pflichtteilsberechtigter hätten Sie nur einen Geldanspruch, der völlig unabhängig davon ist, wie das Erbe verwaltet wird.

Ihren Anteil als Erbe bekommen Sie notfalls per Auseinandersetzung (bis zur Versteigerung, s.o.), als Pflichtteilsberechtigter müssten Sie diesen ggfls. einklagen.

Ihnen kann ich nur raten, den gesamten Vorgang sachkundig mit den vorliegenden Unterlagen prüfen zu lassen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen dazu, wie bereits gesagt, gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69224 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr nette kompetente Anwältin Rasche Antwort Jederzeit wieder und sehr zu empfehlen. Danke für Ihre Hilfe ...
FRAGESTELLER
4,4/5,0
Schnelle Rückmeldungen, ich hoffe, die Hinweise bestätigen sich in der Praxis. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort war prägnant, mit Gesetzestexten bzw. Urteilen unterlegt und sehr verständlich. Uns wurde bei der Entscheidungsfindung über die weitere Vorgehensweise damit sehr geholfen. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER