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Auskunftsrecht gegenüber Miterben

| 09.06.2012 09:18 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zum Auskunftsrecht des möglichen Erben.

Ich bin das einzige Kind meines Vaters aus erster Ehe. Mein Vater ist 1974 verstorben, ich erfuhr erst 1985 davon. Die Erbschaft wurde damals (1974) unter den drei Kindern aus zweiter Ehe meines Vaters aufgeteilt, mir wurde später gesagt, der Nachlass sei unbedeutend gewesen. Damals lebte ich im Ausland, sodass ich die Sache habe auf sich beruhen lassen. Heute bekomme ich Zweifel, ob damals alles mit rechten Dingen zugegangen ist und möchte der Sache auf den Grund gehen.

Vom Nachlassgericht des Sterbeorts meines Vaters erhielt ich die Auskunft, dass Nachlassvorgänge dort nicht vorhanden seien. Meine Halbschwester teilte mir mit, dass es ein Testament gebe, das sich im Besitz meines Halbbruders befinde. Deshalb habe ich meinen Halbbruder gebeten, mir eine Kopie des Testaments zuzusenden. Auch auf eine zweite Aufforderung zur Auskunft erhielt ich keine Reaktion.

Meine Frage(n): Habe ich als möglicher Miterbe einen (noch nicht verjährten) Anspruch auf Auskunft gegenüber den anderen Miterben, hier gegenüber meinem Halbbruder? Wenn ja, wie kann ich die Herausgabe einer Testamentskopie erlangen?

Ein Hinweis noch für den Fall, dass es zu einem gerichtlichen Verfahren kommen könnte bzw. müsste: Der Sterbeort meines Vaters war Goslar. Der Wohnort meines Halbbruders ist Northeim.

Für Ihre Antwort danke ich im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen

09.06.2012 | 10:15

Antwort

von


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Sehr geehrter Herr B.,

wenn Sie das Erbe nicht ausgeschlagen haben sollten, sind Sie automatisch zum Miterben geworden (§ 1944 BGB: Ausschlagungsfrist , alte Fassung vor 2001), sodass Sie alle als Erbengemeinschaft zu qualifizieren sind und innerhalb von 30 Jahren noch Ansprüche gegen den jeweiligen jetzigen Erbschaftsbesitzer geltend machen konnten.

Diese 30 Jahresfrist war damals die regelmäßige Verjährungsfrist gemäß § 195 a.F. und beginnt mit dem Erbfall und endet auch nach 30 Jahren, unabhängig der Kenntnis, um Rechtssicherheit zu schaffen.

Auch im Wege des Strafrechts sind die Taten nach spätestens 30 Jahren alle verjährt, sodass ich Ihnen leider mitteilen muss, dass rechtlich gesehen sämtliche Ansprüche verjährt sind.

Allerdings könnten Sie probieren, das Testament mit anwaltlichen Briefkopf für den Eindruck herauszuverlangen, wenn es für Sie ideellen Wert besitzt, wobei auch hierbei kein Anspruch besteht.


Bewertung des Fragestellers 11.06.2012 | 09:14

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 11.06.2012
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