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Auskunftspflicht während des Insolvenzverfahrens

20.07.2016 18:35 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Zusammenfassung: Auskunftspflicht des Insolvenzschuldners über ein neues Angestelltenverhältnis.

Diesen Monat wird meine Insolvenz beendet sein.Ich habe während der Insolvenzzeit erst als Angestellter angefangen und auch entsprechend Arbeistgeber,etc. mitgeteilt.NAchdem dieses Arbeitsverhältnis gekündigt wurde, habe ich die Freigabe zur Selbstständigkeit erhalten.Diese Selbstständigkeit habe ich bis heute beibehalten.Der Wechsel in ein erneutes Angestelltenverhältnis und die Ausübung der Selbstständigkeit(nun nebenberuflich) hatte der Insolvenzverwalter nicht registriert(Email nicht erhalten, etc.?,leider habe ich keinen NAchweis über die Information)Ich habe bei 5 unterhaltspflichtigen Kindern aus beiden Tätigkeiten nie mehr als den pfändungsfreien Teil verdient.
Nun erhalte ein Schreiben des Insolvenzverwalter auf Grund meiner EK Steuer Erklärung, dass er keine Kenntnis von meiner unselbstständigen Arbeit hatte und bittet um Stellungnahmen. Wie soll ich mich verhalten ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Aufgrund der vorliegenden Einkommenssteuererklärung hat der Insolvenzverwalter bereits Kenntniss über die Angestelltentätigkeit. Daher sollten Sie die Ansteĺlung unter Vorlage des Arbeitsvertrages und der Gehaltsnacheiße offen legen.

2. Hierzu sind Sie nach § 97 I 1 InsO verpflichtet. Die Auskunftspflicht besteht gegenüber dem Insolvenzgericht und dem Insolvenzverwalter

3. Sie haben danach den Insolvenzverwalter bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen, § 97 Abs.2 InsO.

4. Aufgrund der Tatsache, dass sich durch die Angestelltentätigkeit das pfändbar Einkommen nicht verändert hat, hat dies auch kein Nachteil für die Insolvenzgläubiger. In jedem Fall sollten Sie Emails in Kopie beifügen aus denen sich ergibt, dass Sie den Insolvenzverwalter rechtzeitig informiert haben.

Dann ist Ihnen allenfalls Fahrlässigkeit vorzuwerfen und auch die Erteilung der Restschuldbefreiung nicht zu versagen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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