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Auskunftspflicht unaufgefordert nach Lohnerhöhung?

| 19.02.2009 20:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


10:47

Ich bin seit 2005 geschieden,
und bin für ein minderjähriges Kind unterhaltspflichtig.
Am 1 April 2008 habe ich meine Arbeitsstelle gewechselt.
Als mein Ex Frau dies mitbekam, wurde ich zur Auskunft meines neuen Einkommens aufgefordert, sowie zur Vorlage des Arbeitsvertrages.
Dieser Aufforderung bin ich im Juni 08 nachgekommen.
(Lohnbescheinigung Okt 07 bis März 08 )
Inzwischen bin ich vom Tochterunternehmen zur Hauptgesellschaft gewechselt.
Dadurch habe ich natürlich auch einen anderen Arbeitsvertrag bekommen und eine Lohnerhöhung von 11,5 % ausgehandelt.
Nach meinem Kenntnisstand bin ich alle 2 Jahre verpflichtet, auf Verlangen über meine Einkommensverhältnisse Auskunft zu erteilen.

Muss ich in dieser Situation unaufgefordert die Änderung mitteilen?

19.02.2009 | 20:37

Antwort

von


(1215)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

Freiwillig brauchen Sie nicht Auskunft erteilen. Sie können also warten, bis Auskunft verlangt wird. Erst ab diesem Zeitpunkt, also wenn Sie in Verzug gesetzt worden sind, erfolgt eine Neuberechnung des Unterhalts.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 20.02.2009 | 09:33

Sehr geehrter Herr Raab
danke für die schnelle Antwort.

Wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist und eine Neuberechnung
stattfindet und dann festgestellt wird das ich in der Dü - Tabelle
eine Stufe nach oben gerutscht bin.
Muß ich dann für das vergangene Jahr nachzahlen ?



Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.02.2009 | 10:47

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:

Der Unterhaltsberechtigte kann Unterhalt bzw. eine Erhöhung des Unterhalts nur für die Zukunft verlangen. D. h., wenn man von Ihnen Auskunft über Ihre Einkünfte verlangt und Ihnen hierfür eine bestimmte Frist setzt, brauchen Sie den neuen und ggf. höheren Unterhalt erst ab dem Tag der Fristsetzung zu zahlen.

Für die Vergangenheit besteht somit keine Nachzahlungspflicht.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 22.02.2009 | 10:40

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