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Auskunftspflicht der Finanzämter gegenüber Rentenversicherung/Datenaufbewahrungszeit

24.08.2013 10:29 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Zusammenfassung:

Rückforderungszeitraum eines Sozialversicherungsträgers

In der Zeit von 1994 -2000 hatte ich Einnahmen, die wahrscheinlich rentenversicherungspflichtig waren.
Da eine Kontenprüfung bei der Rentenversicherung ansteht, ist die Frage, ob das Finanzamt gegenüber der Rentenversicherung auskunftspflichtig ist.
Damit verbunden ist die Frage, ob die Finanzbehörden ihre Daten löschen müssen nach einer gewissen Zeit?

Sehr geehrter Ratsuchender,

besten Dank für die Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes gerne wie folgt beantworten möchte.

Die Frage lautet anders herum. Wie lange rückwärts kann die Rentenversicherung Geld verlangen?

Das kann die Rentenversicherung gem. § 25 Abs. 1 SGB IV für 4 Jahre tun, es sei denn, die Beiträge wurden vorsätzlich vorenthalten. Dann wären es sogar 30 Jahre.

Auch geht es nicht darum, was die Finanzämter wie lange aufbewahren, sondern wie lange Sie nach handelsrechtlichen Vorschriften zur Aufbewahrung verpflichtet sind. Dies ergibt sich aus §§ 146 folgende AO in Verbindung mit dem HGB und ist je nach Unterlagen 10 Jahre lang.

Wenn Sie keine Unterlage mehr haben, kann durchaus eine Schätzung erfolgen.

Ich möchte abschließend darauf hinweisen, dass Antworten im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Orientierung darstellen, deren Einschätzung auf Ihren Angaben beruht.

Rückfrage vom Fragesteller 24.08.2013 | 11:11

Sehr geehrter Herr Grübnau,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
Vielleicht könnten Sie doch noch in Erfahrung bringen, wie lange dann auf Daten des Finanzamtes zurückgegriffen werden darf?

Im Bedarfsfall komme ich gerne auf Sie direkt zurück, soweit es die räumliche Nähe möglich macht.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.08.2013 | 13:04

Sehr geehrter Ratsuchender,

gem. § 147 Abs. 3 AO haben Sie die Unterlagen 10 Jahre lang aufzubewahren. Da das FA die Unterlagen nach der Erstellung des Steuerbescheides zurück gibt, bewahrt die Behörde diesbezüglich auch nichts auf.

Mit freundlichen Grüßen

Grübnau
Rechtsanwalt

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