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Auskunftspflicht - Verzögerungstaktik

27.01.2015 00:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Vor der Geburt meines Sohnes habe ich bereits die Beistandschaft beim Jugendamt beantragt. Die Vaterschaft wurde letztendlich nach langem Hin-und her vom Vater freiwillig anerkannt.
Er wurde daraufhin vom Jugendamt aufgefordert seine wirtschaftlichen Verhältnisse offen zu legen. Seit 6 Monaten bekommt er aus diversen Gründen immer wieder eine Fristverlängerung gewährt. Er legt immer mal wieder Dokumente vor, aber nie genug um die Unterhaltsansprüche meines Sohnes letztendlich zu berechnen. Das Jugendamt gibt seit Wochen kein Rückmeldung und kümmert sich aus diversen Gründen (Personalmangel, Umzug etc.) offensichtlich nicht um den Fall.
Ich vermute, dass der Vater solange die Verzögerunstaktik fahren wird bis sein nächstes Kind aus seiner neuen Beziehung auf der Welt ist und ihm bei der Unterhaltsforderung angerechnet wird. Würde der Unterhalt vor der Geburt festgelegt werden, könnte er dann eine Neuberechnung vor Ablauf der 2 Jahre beantragen? Habe ich über einen Anwalt bessere Chancen schnell an die benötigten Auskünfte zu kommen und was geschieht dann mit den bereits aufgelaufenen 8 Monate Unterhaltsforderung, wenn ich die Beistandschaft kündige? Bestehen diese dann noch?
27.01.2015 | 08:52

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie können die Beistandschaft beim Jugendamt beenden. Dies müssen Sie selbst tun, ein Anwalt kann das nicht für Sie erledigen, es ist Ihre Unterschrift notwendig.
Wenn Sie die Beistandschaft beendet haben, können Sie sich an einen Anwalt wenden, der dann eine Klage auf Auskunft gegen den Kindesvater einreicht. Dies ist auch im Wege des einstweiligen Rechtschutzes grundsätzlich möglich. Dafür muss allerdings ein Eilbedürfnis und ein entsprechendes Rechtschutzbedürfnis glaubhaft gemacht werden.
Eine weitere Möglichkeit wäre es auch, auf Grund der bereits teilweise vorliegenden Auskünfte den Unterhalt von einem Anwalt berechnen zu lassen und diesen dann im Wege des einstweiligen Rechtschutzes geltend zu machen. Eine genaue Berechnung kann dann im sich anschließenden Hauptsacheverfahren erfolgen.
Auch hier müssen Sie ein Eilbedürfnis und ein Rechtschutzbedürfnis versichern.
Ihre alten Ansprüche bleiben bestehen. Ich gehe davon aus, dass der Kindesvater entsprechend in Verzug gesetzt wurde.
Eine Neuberechnung kann in dem Moment beantragt werden, in dem sich die Verhältnisse ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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