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Auskunft


28.03.2007 13:16 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



sehr geehrte damen und Herren ,

was kann der vorwurf im ermittlungsverfahren alles bedeuten , ich würde sie belästigen , nötigen , verleumden.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Der Vorwurf bedeutet, dass Sie der Begehung einer Verleumdung (§187 StGB) bzw. einer Nötigung (§ 240 StGB) verdächtigt werden, Sie also in jedem Fall Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren sind.

Ansonsten können an dieser Stellen kaum weitere Aussagen getroffen werden. Bitte präzisieren Sie ggf. den Sachverhalt im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion.

II. Soweit es Ihnen möglich ist, sollten Sie nunmehr einen Verteidiger zu Rate ziehen, der in der Sache zunächst Akteneinsicht nimmt und ggf. für Sie eine Einlassung zu den Vorwürfen abgeben wird.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 28.03.2007 | 14:41

ich meine die definiton was bedeuten diese Wörter um was kann es gehen laut Amtsdeutsch. was ist verleumden, was ist belästigen, was ist nötigen . was kann es alles sein.

Nachfrage vom Fragesteller 28.03.2007 | 14:48

ich meine die definiton was bedeuten diese Wörter um was kann es gehen laut Amtsdeutsch. was ist verleumden, was ist belästigen, was ist nötigen . was kann es alles sein.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.03.2007 | 15:06

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Die Vorwürfe (im „Amtsdeutsch“) können nicht in jeglicher Hinsicht interpretiert werden. Die juristische Interpretation ist die wie oben beschrieben. Sie sind Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren. In Betracht kommen hier Delikte wie Verleumdung (§ 187 STGB, Gesetzestext s.u.) oder Nötigung (§ 240 StGB, Gesetzestext siehe ebenfalls unten).

Ansonsten kann Ihr Verhalten, dass Anlass zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens geführt hat, nur dann weiter „interpretiert“ werden, nachdem Akteneinsicht genommen worden ist. Alles andere wäre reine Spekulation.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt


§ 187 Verleumdung
Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache
behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der
öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat
öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3)
begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

§ 240 Nötigung
(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem
empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit
Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des
Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
(3) Der Versuch ist strafbar.
(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis
zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1. eine andere Person zu einer sexuellen Handlung oder zur Eingehung der Ehe nötigt,
2. eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt oder
3. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht.

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