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Aushilfe, Kein Gehalt,


26.09.2007 18:48 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Elmar Dolscius



Hallo

Ich habe vor ca einen halben Jahr / April 2007 ein Aushilfsjob als Servicekraft in einen Club angenommen.
Schrifltich existieren nur Emails und Personalplanausdrucke sowie ein Scheck der Gastronomiefirma.

Das Gehalt wurde in der Regel überwiesen und kam nie regelmässig.
So erhielt ich einmal eine Auszahlung auf mein Konto und Lohnstreifen im Juni für den Monat April.

Das Mai -August Gehalt fehlt mir immer noch. Telef. fragte ich nach wo die Auszahlung bleibt. Es hiess immer nächste Woche.

Teamleiter die den Personalplan erstellten, meinten sei höfflich zum Chef dann bekommst du dein Gehalt.

Weitere Aushilfen erhielten auch nicht Ihr Geld und haben gekündigt. Ohne Ihr Geld zu erhalten. Mir wurde letzendlich wegen meiner Aufdringlichkeit ein Scheck zugesendet. Den ich heute zurück erhalten haben mit den Verweiss " Zahlung des Scheckgegenwertes wurde vom Kreditinstitut abgelehnt. "

Mein Konto wurde nun auch noch mit Entgelten belastet.

Mir kam die Aushändigung des Schecks schon merkwürdig vor da die Firma ja meine Kontodaten besitzt.

Seitdem ich den Scheck erhalten habe,habe ich auch kein Zugriff mehr auf die Personalpläne und Telefonliste der Angestellten im Club.

Somit sieht der Arbeitgeber mich als gekündigt.

Als Beweis besitze ich keinen Vertrag sondern nur einen ausgefüllten Personalbogen ( meinerseits ) Personalpläne, einmalige Gehaltsabrechnung und eine ehemalige Aushilfe die die gleiche Erfahrung gemacht hat.

Kann ich mit meinen Unterlagen was erreichen, wie soll ich vorgehen ? Wie bekomme ich mein Geld ?

Mein nächster Schritt wäre ein Besuch des Büros und Hartnäckigkeit das Geld verlangen.

Recht Vielen Dank
Silvia T.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Frage summarisch auf der Basis der mitgeteilten Informationen. Ich weise darauf hin, dass die Frage nur auf dieser Basis beantwortet werden kann. Weitere, nicht mitgeteilte Informationen können eventuell zu einer anderen Antwort führen.

Grundsätzlich bedarf ein Arbeitsvertrag keiner Schriftform. Er kann auch mündlich wirksam abgeschlossen werden. So ist es Ihren Schilderungen nach auch bei Ihnen geschehen.

Eine Kündigung hingegen muss schriftlich ausgesprochen werden. Andernfalls ist sie nicht wirksam. In Ihrem Fall gibt es keine schriftliche Kündigung. Dies ist jedoch gar nicht so entscheidend. Wichtiger ist vielmehr, dass zu keinem Zeitpunkt eine Kündigung ausgesprochen wurde, weder mündlich noch schriftlich. Daher besteht Ihr Arbeitsverhältnis nach wie vor.

Demzufolge haben Sie auch Anspruch auf eine Vergütung. Hierfür müssen Sie andererseits aber auch Ihre Arbeitskraft anbieten. Nimmt der AG diese nicht an, befindet er sich ab diesem Zeitpunkt im Verzug und muss für alle entstehenden Schäden aufkommen.

Raten würde ich Ihnen daher folgendes: Suchen Sie einen Kollegen auf, der Sie gegenüber dem AG vertritt. Der Anwalt kann das ausstehende Gehalt einfordern und sich mit dem AG auch über die Tatsache auseinandersetzen, dass nach wie vor ein wirksames Arbeitsverhältnis besteht. Sollte der AG darauf nicht reagieren, müssten Sie die Angelegenheit vor dem Arbeitsgericht klären lassen.
Was Ihre Befürchtung angeht, die Angelegenheit nicht beweisen zu können, so wären die von Ihnen angeführten Beweise nach meiner Ansicht durchaus ausreichend. Ihre Chancen sollten daher in einem möglichen Prozess nicht allzu schlecht sein.

Selbstverständlich können Sie mit den eben genannten Argumenten auch selbst zu Ihrem AG gehen und versuchen, die Angelegenheit zu klären. Die Möglichkeit im Anschluss einen Anwalt aufzusuchen, geht dadurch nicht verloren.

Gerne können Sie sich für eine weitere Beratung bzw. Vertretung auch an unsere Kanzlei wenden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort eine erste rechtliche Orientierung geben und wünsche Ihnen viel Erfolg in der Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Dolscius
Rechtsanwalt
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