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Aushändigung von Hausschlüssel an Miterben

10.01.2019 11:56 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Hallo,
zusammen mit meinen beiden Schwestern habe ich im Februar 2018 ein Haus geerbt. Die Grundbuchumschreibung hat stattgefunden, und wir sind alle drei als Miteigentümer der Immobilie im Grundbuch aufgeführt. Einen Erbschein gibt es noch nicht. Meine jüngere Schwester hat eine eigene Wohnung, aber da sie meine Mutter in den letzten Jahren gepflegt hat, hat sie ihren Lebensmittelpunkt seit einigen Jahren in der vererbten Immobilie. Deshalb weigert sie sich, diese zu verlassen und in ihre eigene Wohnung zu ziehen. Sie ist die einzige mit einem Schlüssel zum Haus und weigert sich, meiner anderen Schwester und mir einen Schlüssel auszuhändigen. Außerdem verweigert sie uns den Zutritt zu dem Haus. Da sie die gemeinsame Immobilie seit fast einem Jahr widerrechtlich besetzt hält, wüsste ich gern, ob ich die Möglichkeit habe, die Haustür mithilfe eines Schlüsseldienstes öffnen zu lassen, um Zutritt zu der Immobilie zu erhalten. Oder würde das den Tatbestand des Hausfriedensbruchs darstellen, obwohl ich Miteigentümer dieses Hauses bin?

Sehr geehrter Ratsuchender,

> leider dürfen Sie nicht die Haustür öffnen lassen.

Das wäre zivilrechtlich eine verbotene Eigenmacht und strafrechtlich Hausfriedensbruch und eventuell eine Sachbeschädigung.

(Auch ein Vermieter / Eigentümer darf nicht einfach den unmittelbaren Besitzer /Mieter aus der Wohnung setzen.)

Sie müssten den Rechtsweg beschreiten.

Sie und Ihre eine Schwester können von der Miterbin eine Nutzungsentschädigung für die Dauer der Nutzung verlangen. Die Erben verwalten den Nachlass gemeinschaftlich mit Stimmenmehrheit.

Versuchen Sie eine einvernehmliche Lösung zu finden. Beauftragen Sie erfoderlichenfalls einen Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin für Erbrecht (vor Ort).

Mit freudlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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