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Ausgleichszahlung nach EG Verordnung Nr. 261/2004

| 20.05.2012 11:58 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte um Ihre Einschätzung, ob mir ene Ausgleichszahlung nach EG Verordnung 261/2004 zusteht.

Der Fall:
Ich hatte bei Airberlin eine Rundreise Düsseldorf- New York - Düsseldorf gebucht und angetreten. Auf dem Hinflug gab es keine Probleme. Der Rückflug
startete zunächst planmässig, jedoch wurde nach einer Flugzeit von ca. 2Stunden auf Grund eines technischen Defektes an der Maschine abgebrochen, d.h. die Maschine kehrte zum Ausgangsflughafen zurück. Der Flug wurde erst am darauf folgenden Tag , d.h. fast 24 Stunden später im Vergleich zu der ursprünglichen geplanten Abflugszeit fortgestetzt. Dem entsprechend war die Ankunftszeit in Düsseldorf fast 22 Stunden verspätet.

Flugdaten Rückflug:
08.12.2011 AB 7451 Start in JFK, Abbruch nach ca. 2Std. Flugzeit mit Check-Out und Gepäckrückgabe.
09.12.2011 AB 7451 erneuter Start am JFK mit der gleichen Maschine.
10.12.2011 AB7451 Ankunft DUS, mit Verspätung von ca. 22 Std. als ursprünglich geplant.

Demzufolge war die ursprüngliche Ablugszeit planmässig, jedoch auf Grund des Abbruchs die Ankunft am DUS von mehr als 22 Stunden verspätet.

Ist er Abbruch eventuell als Annullirung zu Werten.

Vielen Dank im Voraus.




20.05.2012 | 17:58

Antwort

von


(37)
Gutenbergplatz 1
65187 Wiesbaden
Tel: 0611-991660
Web: http://www.reiserechtsexperte.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte:
nach meiner Einschätzung haben Sie Ansprüche auf Ausgleichszahlung in Höhe von 600 €. Der von Ihnen geschilderte Sachverhalt wurde zwar noch nicht vom Europäischen Gerichtshof geklärt, allerdings haben bereits mehrere Amts- und Landgerichte entschieden, dass der abgebrochene und an den Ausgangsflughafen zurückgeführte Flug wie eine Annullierung zu werten ist. Es stellt nach der mir bekannten Rechtsprechung keinen Unterschied dar, ob der Passagier wie im vom EuGH entschiedenen Fall (Rodriguez vs. Air France) nach Rückkehr zum Ausgangsflughafen nicht mehr befördert wird. Entscheidend ist, dass der erste Flug beendet wurde, ohne dass eine Ortsveränderung stattgefunden hat. Wenn hieraus eine Ankunftsverspätung von mehr als 3 h resultiert, ist nach der Auffassung der Gerichte der Anspruch auf Ausgleichszahlung entstanden. Ich kann Ihnen daher nur empfehlen, die Ansprüche gegenüber der Fluggesellschaft geltend zu machen. Gerne bin ich Ihnen bei der Durchsetzung behilflich, soweit die Fluggesellschaft Ihnen die Ausgleichszahlung verweigert.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Hopperdietzel
-Rechtsanwalt-


Bewertung des Fragestellers 23.05.2012 | 07:12

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