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Ausgleichspflicht wegen einer Vorschenkung in einem Erbfall

11.07.2018 16:44 |
Preis: 48,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Wir haben letztes Jahr geerbt und eines unserer Geschwister ist wegen einer Vorschenkung eindeutig ausgleichspflichtig, weicht aber dem Thema schon seit geraumer Zeit aus und reagiert auf konkrete Anfragen mittler weile überhaupt nicht mehr. Die Ausgleichspflicht wurde vom Notar festgestellt. Die Kommunikation, egal ob persönlich, fernmündlich oder per mail ist mittlerweile nicht mehr möglich, er reagiert in keinster Weise mehr, auch Gesprächsangebote ignoriert er. Auch wenn es sich später als unumgänglich erweisen sollte, was können wir jetzt sinnvolles tun, wenn wir nicht direkt mit einem Anwalt auf ihn zu gehen möchten ?
Da bisher nur gemailt wurde dachten wir an ein Einschreiben mit Zustellungsurkunde (damit der Inhalt des Schreibens dokumentiert ist), welches wir alle unterschreiben und in dem wir ihn auffordern seiner Ausgleichspflicht nach zu kommen. Das hätte einen ziemlich "offiziellen" Charakter und würde zeigen dass wir es jetzt langsam ernst meinen. Wirkung hätte bestimmt auch, wenn wir ihm eine Frist setzen könnten ab der dann Zinsen fällig wären. geht das ? Wie lange wäre die Frist und wie hoch die Zinsen ? Im Zweifelsfalle könnten wir nach Ablauf der Frist dann mit einem Anwalt weiter machen. Über diesen ersten Step bräuchten wir eine Handlungsempfehlung.
11.07.2018 | 18:00

Antwort

von


(342)
Raueneggstr. 41
88212 Ravensburg
Tel: 0751/25971
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Wenn ich Sie richtig verstehe besteht eine auseinandergesetzte Erbengemeinschaft, wobei ein Miterbe wegen einer Vorschenkung ausgleichspflichtig ist. Diese Ausgleichspflicht ist auch von einem Notar festgestellt worden ist. Bisherige außergerichtliche Bemühungen führten zu keinem Erfolg.

2.
Als Handlungsempfehlung bleibt da vor Einschaltung eines Rechtsanwalts nur ein gemeinsames von allen unterschriebenes Einschreiben. Als Zahlungsfrist sind 4 Wochen üblich. Es sollte ein Bankkonto für eine Überweisung angegeben werden. Es sollte angekündigt werden, nach erfolglosem Fristablauf einen Rechtsanwalt/eine Rechtsanwältin einzuschalten, wodurch weitere vom Schuldner zu tragenden Kosten entstehen würden.

3.
Leistet der Schuldner auf eine Mahnung nicht, so kommt er in Verzug (§ 286 Abs. 1 BGB) und schuldet Verzugszinsen (§ 288 Abs. 1 BGB)) in Höhe von 5 % über dem Basisinssatz (0,88 %).



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Reinhard Moosmann

Nachfrage vom Fragesteller 12.07.2018 | 11:46

Vielen dank für Ihre Rückantwort.
Eine kurze Nachfrage hätte ich noch:
Zu 1.) ja das wurde alles richtig verstanden
Zu 2.) hat eine Zustellung mit Zustellungsurkunde in diesem fall Sinn ? So weit ich weiß ist das die einzige Methode bei der in einem möglichen weiteren Gerichtsverfahren von unserer Seite belegt werden kann, dass es sich bei dieser Briefsendung tatsächlich um eine Mahnung mit genau diesem Inhalt gehandelt hat. Man kann so etwas hier bei uns vom Gerichtsvollzieher zustellen lassen, die entstehenden Kosten von 28,50 € sind überschaubar, wohingegen es bei der Gegenseite sicher einen gewissen "Eindruck" machen würde....was meinen Sie , macht das Sinn ?

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