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Ausgeschlagener Erb-Pflichtteil


| 26.07.2007 11:54 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Guten Tag,
meine Mutter ist im Februar 1993 verstorben, ich war damals 20 Jahre alt und habe beim Amtsgericht gegenüber meinem Vater meinen gesetzlichen Erb-Pflichtteil ausgeschlagen.Mein Bruder war damals 17 Jahre,halbwaise. Es bestand ein Ehe- und Erbvertrag zwischen meinen Eltern(näheres ist mir hierzu nicht bekannt). Es wurde an mich nichts vererbt/übertragen.

Ist eine Revidierung des damals ausgeschlagenen Erb-Pflichtteils möglich? Bzw. besteht die Möglichkeit diesen aktuell einzuforden durch den damaligen Tod meiner Mutter? Bestehen evtl.Verjährungsfristen?

Danke, Ihr S.S.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

durch eine Erbausschlagung schlagen Sie i.d.R. sowohl Ihren Erbschaftsanspruch, als auch Ihren Pflichtteil aus.

Diese Erklärung ist auch grundsätzlich unwiederruflich.

Sie können die Erklärung aber u.U. wegen Irrtums anfechten. Hierbei sind aber bestimmte Fristen zwingend zu beachten. So muss, wenn die Erbausschlagung anfechtbar ist, die Anfechtung innerhalb von 6 Wochen, nach Kenntniss des Anfechtungsgrundes gegenüber dem zuständigen Nachlassgericht, in öffentlich beglaubigter Form oder zur Niederschrift beim Nachlassgericht, erklärt werden.

Wesentliches Merkmal wäre auch das Vorliegen eines anerkannten Anfechtungsgrundes. Diesbezüglich gibt es eine Reihe durch die Rechtsprechnung anerkannter Gründe.

Ob in Ihrem Fall eine Anfechtung möglich ist, sollten Sie allerdings mit einem Rechtsanwalt vor Ort besprechen, da hierzu eine individuelle Prüfung erforderlich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Keller
Rechtsanwalt
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