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Ausfallentschädigung bei DJ Buchung und kurzfristiger Absage (Gewerblich)


10.07.2007 03:14 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

Ich arbeite freiberuflich als Discjockey, und habe hierfür eine Gewerbe angemeldet. Insgesamt arbeite ich regelmäsig für 4 unterschiedliche Auftraggeber.

Seit 6 Monaten arbeite ich zweimal pro Monat fest für eine Diskothek.

Die Termine(Auftritte) wurden hier immer mindestens 5 Wochen vorher vom Veranstalter zugesagt/bestätigt.

Bei diesem Veranstallter werden die Termine über einen "online Kalender" (Passwort geschützter Bereich) von Monat zu Monat verwaltet.
Als DJ trägt man mindestens 5-6 Wochen vorher seine bis dahin freien Termine ein. Wird man vom "Personalchef" gebucht, bekommt man das über eine farbliche Markierung im Kalender mitgeteilt. Diese "Zusage" findet mindestens 4-5 Wochen vorher statt.
Man hat sozusagen eine Art schriftliche Bestätigung (feste Zusage). Eine weiterer schriftlicher Vertrag existiert nicht.
Die Vorgehensweise wurde aber vorher mündlich festgelegt, und wurde so in den 6 Monaten immer von beiden Seiten eingehalten.

Ich habe auf diese Weise vor 5 Wochen zwei Termine bestätigt bekommen.
Heute wurden mir beide Termine per Telefon abgesagt, die Veranstaltung findet aber trotzdem statt (Mit einem anderen DJ).

Ein Termin wäre in 3 Tagen gewesen, der andere in 14 Tagen.
Die Absage ist so kurzfristig das ich keine Ersatzaufträge bekommen werde. Ich hatte bis vor 2 Wochen mehrere Anfragen für die beiden Termine von Dritten, die ich aufgrund der festen Buchung ablehnte.

Nun hab ich einen Verdienstausfall, der je Termin 200,-€ Brutto beträgt.

Kann ich eine Ausfallsentschädigung vom Betreiber verlagen, wenn ja wieviel Prozent vom eigentlichen Honorar?

vielen Dank


Eingrenzung vom Fragesteller
10.07.2007 | 03:20
10.07.2007 | 04:11

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn Sie schlüssig beweisen können, daß Sie so kurzfristig keinen anderen Auftrag erhalten konnten und andere Aufträge vor der Absage aufgrund der Buchung absagen mußten, haben Sie Anspruch auf den vollen Verdienstausfall.

Kurz: Bei entsprechender Beweislage haben Sie ANspruch auf 100 % des Honorars.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Nachfrage vom Fragesteller 10.07.2007 | 05:27

Nachfrage.

Erstmal vielen Dank.

Ich gehe von aus das sie mit "Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern..."
Eine Art Veranlassung zur Kündigung der Termine meinen.(Das ist meine Nachfrage;))

Z.B. grobes Fehlverhalten meinerseits während der Auftritte.

Dies war und ist nicht der Fall. Meine Arbeit habe ich stets mit voller Fürsorge ausgeführt. Und dem Publikum nach zu Urteilen, auch Musikalisch zur vollsten Zufriedenheit.

Man nannte mir als Grund, ich wäre scheinbar nicht mit dem ganzen Herzen bei der Sache (rein Musikalisch in dieser Diskothek). Und der neue DJ näher am Publikum wäre.
Es mag sein das ich nicht ständig bei der Arbeit lache oder ähnliches. trotzdem wurde immer professionell, freundlich und ordentlich gearbeitet. Die Abende selbst verliefen im Publikum nicht anders als bei anderen DJ´s.

Dies sollte man aber bei einer Arbeitszeit die seit 6 Monaten dauert, vorher merken und ansprechen. Und vor allem keine neuen Termine vereinbaren.

Von meiner Seite aus sehe ich also keinen triftigen Grund abzusagen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.07.2007 | 06:37

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Nachsatz ist nicht konkret auf Ihre Frage gemünzt, sondern eher eine Erinnerung und Warnung an alle Ratsuchenden gedacht, daß ein sinnvoller rechtlicher Rat nur unter Beachtung ALLER Umstände erfolgen kann, die VOR Beantwortung vorliegen müssen.

In Ihrem Fall halte ich die Begründung der Absage allerdings für unbeachtlich, da die Gegenseite nie verpflichtet war, Sie weiterhin zu buchen und die Gründe nicht nach der Buchung aufgetreten sein dürften.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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