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Auseinandersetzungsguthaben bei Wohnungsbaugenossenschaft


16.12.2005 17:44 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren !

Von 07/1995 bis 31.12.2004 war ich Mitglied der Wohnbaugenossenschaft NOVUM in Kamenz; wobei die Aufkündigungszeit im nachhinein von einem Jahr auf 5 Jahre verlängert wurde.
Nun erhielt ich von der Genossenschaft den Bescheid, dass aufgrund eines Fehlbetrages bei der Bilanz 2004,das Auseinandersetzungsguthaben der ausgeschiedenen Mitglieder gleich Null ist.
Meines Wissens wird damit, lt.Beschluss des OLG Sachsen vom Dezember 2003, gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßen.
Besteht in meinem Fall die Möglichkeit gegen die o.g.Entscheidung erfolgreich vorzugehen ?

Mit freundlichen Grüßen
D.Hauk

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gegen den Bescheid der Genossenschaft sollten Sie auf jeden Fall vorgehen, wenn der Fehlbetrag hier offenbar nur den ausgeschiedenen Mitgliedern angelastet werden soll.

Das OLG Dresden hat nämlich in der Tat (Az: 12 U 1209/03) entschieden, dass eine Wohnungsbaugenossenschaf Verluste anteilig auf alle – vorhandene und ausscheidende –Mitglieder verteilen und eine andere Verteilung gegen den sogenannten genossenschaftlichen Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt. Ein gegen diesen Grundsatz verstoßender Beschluss wäre nichtig.

Sofern die Genossenschaft nicht einlenkt, sollt Sie kurzfristig einen Kollegen vor Ort einschalten, da der Beschluss an sich auch geprüft werden sollte (was in diesem Forum so nicht möglich ist).


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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