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Auseinandersetzung bei gemeinsamer Eigentumswohnung


11.11.2007 12:42 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich habe mit meinem Ehemann eine gemeinsame Eigentumswohnung.
Er ist jetzt ausgezogen.
Was ist nun (bis zu einer Einigung) mit den laufenden Kosten
(Zinsen ,Tilgung,Verbrauchsabhängige Kosten).
Ist er mit dem Auszug zu keinerlei Zahlung mehr verpflichtet,weil ich die Wohnung allein nutze?
Wir können uns über den Wert nicht einigen.Wie kann ich notfalls eine Auseinandersetzung über die Wohnung "erzwingen"?

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1. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie die laufenden Kosten zu berücksichtigen sind:
Die verbrauchsabhängigen Kosten haben in jedem Fall nach dem Auszug Sie allein zu tragen.
Grundsätzlich können Sie über den Gesamtschuldnerausgleich von ihm die Hälfte der Kosten ersetzt verlangen, also in jedem Fall haben Sie die Hälfte der Kosten selbst zu tragen.
Dann kann Ihr Mann von Ihnen auf der anderen Seite aber eine Nutzungsentschädigung dafür verlangen, dass Sie seinen Miteigentumsanteil mitbenutzen.

2. Eine andere Möglichkeit ist, dass Sie die Kosten allein tragen und dann im Rahmen einer Unterhaltsberechnung bei der Sie von ihm Unterhalt verlangen (wenn hierfür die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen) und hierbei auf Ihrer Seite ein Wohnvorteil berücksichtigt wird und aber auf der anderen Seite auch die gesamten Kosten der Wohnung wie z.B. zins und Tilgung des Darlehens.

Sie sollten sich also überlegen wie der Wert anzusetzten ist dafür dass Sie die Wohnung alleine nutzen bzw. noch konkreter wie der Wert ist dafür dasss Sie seinen Miteigentumsanteil mitnutzen. Sollte dieser WErt den Verbindlichkeiten entsprechen, ist es praktikabel, dass Sie auch die Verbindlichkeiten zahlen.

Diese Überlegungen betreffen aber alle nur das Innenverhältnis zwischen Ihnen beiden. Im Verhältnis zu den Banken ist er weiterhin zur Zahlung verpflichtet, er kann dann aber von Ihnen möglicherweise einen Ausgleichsanspruch verlangen.

Diese Materie ist nicht ganz einfach. Meine Ausführungen sollen Ihnen eine erste Orientierung geben. Bitte nehmen Sie unbedingt weiteren Rechtsrat in Anspruch, da vor allem beim Unterhalt gewisse Formalitäten beachtet werden müssen.

Eine Auseinandersetzung können Sie nur im Rahmen einer Zwangsversteigerung erzwingen, die aber im trennungsjahr nicht erlaubt ist.
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