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Ausbildungsvertrag wurde gekündigt!


21.04.2006 17:51 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte entschuldigen Sie meine rechtschreibung aber ich leide an Legastenie.

folgender Fall. Ein Auszubildender kommt im 1. u. 2. Lehrjahr oft zu spät. Daraufhin wurde er mündlich und schriftlich Ermahnt und hat 2. Abmahnungen erhalten. (beide Abmahnungen kahmen am anfang des 2. Lehrjahres inerhalt 2 - 4 Wochen) Der Auszubildende befindes sich jetzt im 3. Lehrjahr und die Ausbildung dauert bis 02.07. Da er in diesem jahr(06), 6 mal zu spät kam teilte ihm sein Ausbilder mit das er jetzt 1. Woche zwangs Urlaub hätte und danach gekündigt wird. Wie sollte er sich verhalten. Bestehen erfolgsaussichten vorm Arbeitsgericht?

Da er ja gekündigt wird und er somit kein eikommen mehr hat, kann er prozeskosten hilfe beantragen? (Vermögen hat er nicht auser 2000 - 3000 auf einem Bausparvertrag)

Vielen Dank im vorraus.
21.04.2006 | 18:10

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

ein Berufsausbildungsverhältnis kann nach Ablauf der Probezeit nur noch gem. § 15 Abs.2 Nr.1 BBiG aus wichtigem Grund fristlos gekündigt werden. Hierbei ist aber auch auf die besondere Situation des Ausbildungsverhältnisses zu berücksichtigen, so dass "kleinere" Verfehlungen wie häufiges Zuspätkommen ohne Abmahnung nicht zur fristlosen Kündigung berechtigen.

In Ihrem Fall sind jedoch breits mehrmals Abmahungen wegen Zuspätkommens ausgesprochen worden, so dass ich insgesamt die Erfolgschancen für eine Klage eher gering einschätze. Allerdings könnte man auch argumentieren, dass sich der Auszubildende im letzten Lehrjahr befindet und eine Kündigung zu einer unbilligen Härte führen würde. Ich rate Ihnen daher unbedingt, einen Anwalt vor Ort zu beauftragen. Sie müssen unbedingt die Klagefrist von drei Wochen beachten. Der Auszubildende kann auch ohne Anwalt Klage einreichen, dann fallen keine Anwaltskosten an. Ansonsten besteht die Möglichkeit PKH zu beantragen.


Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechstanwalt

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Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 20.12.2006 | 16:31

Gibt es eine Möglichkeit eine Kündigungsschutzklage zu beschleunigen?
Mein RA hat zwar einen Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt diesen aber während der Verhandlung wieder zurückgenommen (weil mir angeblich kosten entstehen würden ca. 150 Euro trotz bewilligter PKH?) Der jetzige Termin zur mündlichen Verhandlung ist 11 Monate nach der Kündigung!

Vielen Dank!

Ergänzung vom Anwalt 09.01.2007 | 17:59

Sehr geehrter Rechtssuchender,

leider kann ich Ihnen urlaubsbedingt erst jetzt antworten.
Die PKH wurde Ihnen vermutlich zunächst nur für das Hauptsacheverfahren bewilligt also für die eigentliche Kündigungsschutzklage. Üblichwerweise werden diese aber nicht im Wege der einstweiligen Anordnung durchgeführt.
Ich vermute, dass der Kollege auf Ihren Wunsch hin, sowohl für das Hauptsacheverfahren als auch für die einstweilige Anordung einen PKH Antrag gestellt hat. Vermutlich hat dann das Gericht PKH nur für das Hauptsacheverfahren gewährt, da bei Ihnen kein wichtiger Grund besteht, um das Verfahren besonders zu beschleunigen.

Sodann hat der Kollege vermutlich den Antrag auf einstweilige Anordnung zurückgenommen, um Sie vor überflüssigen Kosten zu bewahren.

Ich gehe daher davon aus, dass bei Ihnen das Verfahren daher nicht besonders beschleunigt werden kann.

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Glatzel Rechtsanwalt
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