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Ausbildungsvertrag - EILT


| 14.11.2007 12:17 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um meinen Sohn (18J). Er befindet sich derzeit in einem Bildungswerk in Ausbildung. Da er dort äusserst unglücklich ist, haben wir uns nun um eine Ausbildung in einem "freien Betrieb" bemüht und haben hier einen Betrieb gefunden, wo er ab Dez. seine begonnene Ausbildung fortsetzen wird.

Aufgrund der großen Unzufriedenheit war er wegen psychisch-somatischer Erkrankungen oft krankgeschrieben. Belegbar durch Krankmeldungen verschied. Ärzte und Krankenhäuser. Insgesamt von den Arbeitstagen (Aug.-Nov.) ausgehend: 22%. Nun meine Frage:

--> Kann er Probleme kriegen im neuen Betrieb? Könnte die IHK sagen, dass die Zeit von Aug. nicht anerkannt wird wegen Fehltage?
--> Last but not least: Könnte er die 2 Wochen bis Ende Nov. unbezahlt (er erhält kein Ausbildungsgeld - da die Maßnahme übers AA läuft) Urlaub nehmen, bzw. sich Freistellen lassen und wie würde sich dies auswirken? Urlaubstage hat er leider nur noch 3 bis Ende Nov.

Mein Ziel ist, ihn schnellstens aus diesem Bildungswerk zu lösen, da er mittlerweile "ziemlich fertig" ist und er dann "erholt" in der neuen Ausbildungsstätte beginnen kann.

Für Ihre Rückantwort vielen Dank vorab.

Freundliche Grüsse
Lene

Eingrenzung vom Fragesteller
14.11.2007 | 13:09
Eingrenzung vom Fragesteller
14.11.2007 | 15:31
14.11.2007 | 16:10

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Frage 1:
Nein, eigentlich nicht. Es gibt einen Ausbildungsplan, aus dem sich ergibt, was in welchem Zeitraum an Wissen vermittelt werden sollte; dies wird i.d.R. während der Ausbildung, jedenfalls aber am Ende der Ausbildung im Rahmen einer Prüfung abgefragt. Ihr Sohn sollte sich während der Ausbildung bemühen, die berufliche Handlungsfähigkeit zu erwerben, die zum Erreichen des Ausbildungsziels erforderlich ist. Versäumtes kann in gewissem Ragmen sicherlich nachgeholt werden. Wenn Ihr Sohn bereits die begleitenden Prüfungen besteht, besteht kein Anlass zur Sorge, sofern ihm von nun an die weitere Teilnahme an der Ausbildung ohne größere Fehlzeiten möglich ist.

Zu Frage 2:
In der Regel gibt es bei einem eine 6monatige Wartezeit, bevor man überhaupt Erholungsurlaub nehmen kann. Hier sollte eine Absprache mit dem alten Ausbildungsbetrieb erfolgen mit dem Ziel, eine Freistellung zu erreichen. Kommt eine Einigung nicht zustande, gibt es leider keine Möglichkeit, den Ausbilder zu zwingen, Urlaub zu gewähren, und sei es auch nur unbezahlter. Ist Ihr Sohn also wieder arbeitsfähig bzw. ausbildungsfähig, sollte er ruhig bis Ende November an der weiteren Ausbildung teilnehmen. Wenn er vom Arzt weiterhin krank geschrieben ist, müsste er natürlich zu Hause bleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Fenimore v. Bredow
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht


Nachfrage vom Fragesteller 14.11.2007 | 17:43

Vielen Dank für Ihre ausführliche und hilfreiche Rückantwort, die mir sehr geholfen hat. Beste Grüsse Lene

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.11.2007 | 10:02

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie vielen Dank für die positive Bewertung.

Mit freundlichen Grüßen
Fenimore v. Bredow

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