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Ausbildungsverhältnis auflösen?! DRINGEND


30.06.2006 04:30 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Ich bin seit nicht ganz einem Jahr in der Ausbildung zum Kfm. im Groß und Aussenhandel. ( Also nicht mehr in der Probezeit )

Da ich aber schon seit meiner Geburt an Magen-Darm-Probleme habe ( sogut wie täglich starke Magenkrämpfe mit starkem Durchfall ), habe ich oft gefehlt aber immer mit ärtzlichem Attest und die Atteste habe ich auch immer rechtzeitig abgegeben.

Jetzt hat mich mein Ausbilder angesprochen das die Firma das Ausbildungsverhältnis auflösen möchte ( weil man nicht daran glaubt mir die Fähigkeiten vermitteln zu können die ich für den Abschluss der Ausbildung brauche ) und hat mich gebeten ihn am Montag anzurufen deswegen.

Er meinte ausserdem er wolle nicht mit der "Brechstange daran gehen" und er wolle die Auflösung auf ein Datum in 2 Monaten setzen damit ich Zeit habe alles zu regeln etc.

Und er hätte wohl mit der IHK telefoniert und die IHK würde seine Ansicht teilen. Zumindest hat mein Ausbilder mir das gesagt.
( Die IHK meinte wohl das es wirklich schwierig werden könnte )

Achja wichtig ist vielleicht noch das ich bis jetzt keinerlei Abmahnungen bekommen habe.

Muss ich der Auflösung zustimmen?

Was passiert wenn ich nicht zustimme?

Ohne schwerwiegenden Grund ( wäre dies ein schwerwiegender Grund? ) kann man mir doch nicht mehr Kündigen oder?

Was soll ich nun tuen?

Hoffe ich bekomme schnell eine Antwort...

Danke

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Nach der Probezeit ist ein Berufsausbildungsverhältnis seitens des Arbeitgebers nur aus wichtigem Grund (wie bei der fristlosen Kündigung) möglich - § 22 II BBiG.

Sie müssen einer Kündigung nicht zustimmen, einen wichtigen Grund sehe ich bislang nach Ihrer Schilderung nicht.

Sollten Sie eine Kündigung erhalten müssen Sie diese wahrscheinlich zunächst durch einen Antrag bei der IHK (kommt auf die jeweilige Region an) angreifen und erst danach ist der Weg zum Arbeitsgericht eröffnet.

Ich vermute, die IHK hat Ihrem Arbeitgeber gesagt, wenn er Beendigen will, müssten Sie zustimmen – nichts anderes.

Nicht berücksichtigt werden können hier evtl. Regelungen der Ausbildung, wie Fehlzeiten. Hierzu fehlen Angaben.

Ich rate Ihnen, Kontakt mit dem Lehrer aufzunehmen und ggf. doch eine andere Stelle zu suchen, damit Sie die Ausbildung ordentlich abschließen können.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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