Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ausbildung zum Betriebswirt OHNE FACHWIRT


03.05.2005 21:33 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin gelernter Versicherungskaufmann mit zweijähriger Berufserfahrung und möchte mich zum Betriebswirt weiterbilden.
Nach Anfrage bei der IHK Stuttgart wurde mir mitgeteilt, dass ich eine vorherige Ausbildung zum Fachwirt nachweisen müsse, um an der Prüfung teilnehmen zu können. Dieser Schritt ist aufgrund finanzieller und zeitlicher Einschränkungen bei mir nicht möglich. Die IHK Köln schreibt hingegen im Internet, dass man die Prüfung auch ablegen könne, wenn glaubhaft gemacht wird, dass die Kenntnisse bzw. Fähigkeiten, die notwendig sind erworben wurden.

Meine Frage: Gibt es eine rechtliche Grundlage, auf die ich mich berufen kann, um die gewünschte Ausbildung auch ohne vorherige Ausbildung zum Fachwirt machen zu können bzw. kann man sich darauf berufen, dass national keine Benachteiligungen bei der Zulassung zu ein und derselben Prüfung stattfinden kann?
(Eine Prüfung an einem anderen "Bildungswerk" kommt für mich nicht in Frage)

Danke für Ihre Hilfe!

Sehr geehrte(-r) Fragesteller(-in),

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese möchte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Ich kann Ihnen hier leider nicht viel Hoffnung machen. Denn die es gibt tatsächlich FH`s u.ä. welchen man den Abschluß als Betriebswirt dann machen kann, wenn glaubhaft gemacht wird, dass die Kenntnisse bzw. Fähigkeiten, die notwendig sind, durch praktische Tätigkeit erworben wurden, oder auch im Wege der „Immaturenprüfung“ (also einer gesonderten Zulassungsprüfung). Die Stellungnahme der IHK Köln ist deswegen zutreffend.

Aber es existiert keine Verpflichtung, daß die Ausbildungsstätten bundesweit diese Möglichkeit vorsehen. Mit Gedanken der Gleichbehandlung kommt man hier nicht viel weiter, schon weil in Bildungsdingen kein starres bundesgesetzliches Korsett besteht (was auch verfassungsrechtlich von der Kompetenzaufteilung Bund/Länder nicht geht). Sie haben also keinen klagbaren Anspruch hinsichtlich des von Ihnen angestrebten Ausbildungsganges, sondern müßten, falls dies doch entgegen Ihrer Mitteilung doch irgendwie gehen sollte, den Fachwirt ablegen bzw. sich um eine auswärtige Ausbildungsstätte (grundsätzlich geht es ja in einigen Bundesländern mit verschiedenen Differenzierungen) bemühen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben, auch wenn Sie nicht Ihren Erwartungen entspricht. Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung, genauso für eine weitergehende Interessenwahrnehmung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

Tel.: +49 (0)39 483 97825
Fax: +49 (0)39 483 97828
E-Mail: ra.schimpf@gmx.de

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER