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Ausbildung über Trennungsunterhalt finanziert


15.11.2007 23:13 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Meine Frau war 6 Jahre selbständig in Ihrem gelernten Beruf und hatte damit ein Auskommen.

Da das Geschäft im letzten Jahr nicht gut lief, ging sie kürzlich in Konkurs unter Einsatz ihres Restvermögens. Nervlich wohl am Ende, zog sie aus der Ehewohnung aus und verlangt von mir gesetzlichen Trennungsunterhalt über einen Anwalt. Um noch einen draufzusetzen teilte sie mir mit, dass sie eine neue Ausbildung beginnen möchte, die 3 Jahre dauern wird. In dieser Zeit verdient sie nichts, finanzieren will sie es über die Unterhaltszahlungen. Um die Angelegenheit plausibel zu machen, holte sie nach schon begonnener Ausbildung ärztliche Atteste ein, um nachzuweisen, dass die Arbeit alten Beruf nicht mehr möglich ist.

In diesem ´Kurzschluss´, wobei alles recht konstruiert aussieht, sehe ich natürlich nicht meine Zukunft und bin nicht bereit dort mitzugehen. Wie sieht meine rechtliche Situation im Falle eines Scheidungsantrages aus?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

die Erwerbsobliegenheit Ihrer getrenntlebenden Ehefrau richtet sich neben der Ausbildung Ihrer Frau auch nach den ehelichen Lebensverhältnissen. Nach Ihrer Schilderung war Ihre Ehefrau vor der Trennung berufstätig.

Trotz des Scheiterns der Selbständigkeit wäre Ihre Frau gehalten, eine abhängige Erwerbstätigkeit in Ihrem Beruf zu suchen. Darauf kann sie verwiesen werden.

Etwas anderes könnte nur dann gelten, wenn Ihre Frau wirklich nachgewiesen hat, dass sie in Ihrem Beruf nicht mehr arbeiten kann. Das muss aber ganz konkret nachgewiesen werden. Die "üblichen" Atteste des Hausarztes reichen dafür nicht.

Kann Ihre Frau den Nachweis führen, steht ihr das Recht zu, einen Berufswechsel vorzunehmen, um für ihren eigenen Unterhalt sorgen zu können.

Nicht nachvollziehen kann ich hingegen, dass sie während dieser Zeit keinen Verdienst haben soll. Insofern muss dieses geklärt werden. Weiter ist zu bedenken, ob Ihre Frau neben der Ausbildung noch eine anderweitige Tätigkeit aufnehmen muss, wenn dieses zeitlich möglich ist.

Sie sehen an meinen Ausführungen, dass es für eine konkretere Einschätzung auf die Einzelheiten ankommt. Insoweit sollten auch Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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