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Ausbildung: fristlose Kündigung oder Aufhebungsvertrag?

25.02.2011 16:05 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe in meinem Ausbildungsverhältnis häufige Zeit krankheitbedingt gefehlt, manche Tage davon waren leider ohne jegliche AU.
Dafür habe ich schon eine Abmahnung bekommen!
Meine Ausbilder hat mich jetzt darauf angesprochen ob es nicht besser wäre einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, weil ich die Ausbildung in dem Zeitraum nicht mehr schaffe(nur noch 3monate übrig)!?
Falls ich diesen nicht unterschreibe, werde ich höchstwahrscheinlich fristlos gekündigt wegen unentschuldigter Fehltage!
Was wäre besser für mich? Aufhebungsvertrag oder fristlose Kündigung?
Habe ich dann Anspruch auf ALG 1 oder ALG 2?(ich würde wieder bei meiner Mutter wohnen!)
Kann ich einer Sperrzeit aus dem weg gehen?
25.02.2011 | 16:48

Antwort

von


(566)
Heinz-Fangman-Str. 2
42287 Wuppertal
Tel: 0202 76988091
Web: http://www.kanzlei-scheibeler.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Eine fristlose Kündigung wäre nur dann gemäß § 22 Abs. 4 zwei Wochen nach dem letzten unentschuldigten Fehlen wirksam. Außerdem müsste die erteilte Abmahnung hinreichend bestimmt sein, d.h. Ihr Fehlverhalten und die richtige Verhaltensweise, also telefonisches Abmeldung vor Arbeitsbeginn und rechtzeitiges Einholen und Vorlegen der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung genau beschreiben. Dies kann nur genauer bei Vorlage des Abmahnungsschreibens geprüft werden.

Da nicht sicher ist, ob eine fristlose Kündigung Erfolg haben wird, ist von einem Aufhebungsvertrag auf jeden Fall abzuraten.

Ggf. ist es auch notwendig, dass vor Ausspruch der fristlosen Kündigung ein Güteverfahren bei der IHK oder der zuständigen Handswerkkammer geführt wird.

Sowohl eine fristlose Kündigung als auch ein Aufhebungsvertrag führen zu einer Sperrzeit.

Einen Arbeitslosengeldanspruch haben Sie grundsätzlich schon, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Jahre mindestens zwölf Monate in einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis, wozu auch die Ausbildung zählt, gestanden haben. Das Arbeitslosengeld wird aber nach dem Ausbildungsgehalt berechnet.

Von einem Aufhebungsvertrag ist Ihnen dringend abzuraten. Sollten Sie dann fristlos gekündigt werden, empfehle ich Ihnen weiterhin, einen örtlichen Anwalt zu mandatieren und um Ihren Ausbildungsplatz zu kämpfen.

Auch wenn Ihnen die Ausbildung keine Freude bereit: vergeben Sie sich nicht die Chancen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung bietet.


Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler
Fachanwältin für Arbeitsrecht

ANTWORT VON

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