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Aus Übermut gestohlen, jetzt tut es mir leid. Kann ich eine Gerichtsverhandlung verhindern?


| 25.11.2011 20:40 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tobias Rösemeier



Ich habe einen Verstärker geklaut im Wert von etwa 1000€. Ich war mit freunden auf ein Konzert haben alle was getrunken, als ich mal ein paar minuten Ruhe brauchte habe ich den Konzertsaal verlassen und bin bischen durch die Vorräume gelaufen. Ich habe dann ein Raum gesehn wo das ganze Bühnenmaterial stande und naja ich habe im Leichtsinn den Verstärker mitgehen lassen. Ich wurde dann auch später angerufen, weil man mich dabei gesehn hat und angeblich auch meine Freunde die mir dabei geholfen haben sollen. Es stimmt aber definitiv nicht, weil ich dies alleine tat. Ich habe dann am Morgen danach die Nummer zurück gerufen, weil ich zugeben wollte, dass ich den Verstärker geklaut habe Ich habe dann den Verstärker zurück gegeben und auch angeboten für entstandene schäden aufzukommen. Der Geschädigte meinte dann auch noch, dass er die Anzeige nicht zurück nehmen kann, weil ein öffentliches interesse besteht.

Könnte ich eine Hauptverhandlung verhindern, wenn ich bei der Anhörung bei der Polizei alles gestehe.

Ich wollte wissen was jetzt auf mich zukommt, ich möchte mir eine Hauptverhandlung sparen und wäre bereit eine Geldstrafe zu zahlen. Ich bin 21 und nicht Vorbestraft. Dies ist mein erster Konflikt mit dem Gesetz.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte. Dieses Forum dient dazu, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung zu verschaffen, kann und soll keinesfalls die Beratung bei einem Kollegen vor Ort ersetzen.

Der Geschädigte hat sicherlich recht, wenn er Ihnen zu verstehen gibt, dass die Diebstahlsanzeige nicht zurückgenommen werden kann, da es sich um ein sogenanntes Offizialdelikt handelt. Offizialdelikte sind Straftaten, die von Amts wegen und ohne Rücksicht auf den Willen des Verletzten staatlich verfolgen werden, sobald Polizei oder Staatsanwaltschaft Kenntnis erlangen.

Es bestehen durchaus gute Chancen, eine Hauptverhandlung zu vermeiden, wenn Sie den Sachverhalt gegenüber der Polizei vollumfänglich gestehen.

Auch die von Ihnen angebotene Wiedergutmachung und die Rückverschaffung des Diebesgutes sind postitiv zu werten und zu berücksichtigen.

Ob Anklage erhoben wird oder nicht, entscheidet letztendlich die Staatsanwalt.

Bei einfacher Sachlage und geständiger Einlassung kann unter Umständen mit einer Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldauflage in Frage kommen.

Hierzu sollten Sie oder ein von Ihnen zu beauftragender Anwalt Kontakt zur Staatsanwaltschaft aufnehmen und dieses Verfahrensweise anregen.

Falls dies nicht gelingen sollte, hat die Staatsanwaltschaft noch die Möglichkeit, die Sache ohne Hauptverhandlung im Strafbefehlswege zu erledigen. Das Strafbefehlsverfahren ist ein vereinfachtes Verfahren zur Bewältigung der leichten Kriminalität. Hier würde die Tat mit einer Geldstrafe geahndet werden.

Diese Verfahrensweise ist bei leichten Diebstählen durchaus gängig.

Im Ergebnis läßt sich eine Hauptverhandlung also durchaus vermeiden.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen, sollte etwas unklar geblieben sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion des Portals.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 26.11.2011 | 15:35

Also ist es möglich eine Hauptverhandlung zu verhindern obwohl der Wert des Gegenstands 1000€ beträgt. ?

Ich verstehe das jetzt so, wenn ich den Anhörungsbogen von der Polizei bekomme oder sogar eine Vorladung werde ich sofort die Tat gestehen.

Ich will nur mit allen Mitteln eine Hauptverhandlung verhindern, es ist mir echt peinlich und ich kann mir auch heute nicht erklären wieso ich dies getan habe, es war ein einmaliker ausrutscher und ich habe aus der Situation gelernt.
Ich hoffe das die Staatsanwaltschaft es berücksichtigt, dass ich nicht Vorbestraft bin und auch sonst noch nie Polizeilich in erscheinung getreten bin.

Können Sie mir schon eine Strafprognose erteilen, ich verdiene monatlich 1200€ Netto.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.11.2011 | 16:03

Sehr geehrter Fragesteller,

das ist schon möglich.

Es ist insofern auch zielführend, geständig zu sein und dies bereits im Ermittlungsverfahren.

Und natürlich wird berücksichtgt, wenn man bisher strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten ist.

Meine Prognose wäre 30 Tagessätze zu je 30 €.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
-Rechtsanwalt-

Bewertung des Fragestellers 26.11.2011 | 17:08


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