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Aufwand Forderungsmanagement für Rechnung eines Autohauses gerecht?

28.06.2019 13:01 |
Preis: 36,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,

ich habe aus Unachtsamkeit die Rechnung (aus April 2019) meines Autohauses vergessen zu begleichen.
Nach Überweisung bekomme ich nun von einer Forderungsmanagement GmbH die Aufforderung, eine Restforderung von €148,39 (€124 für 1. Mahnung sowie €20 für Mahnkosten, etc) zu zahlen.

Meines Erachtens ist das völlig überzogen. Wie wird das von Ihnen bewertet?
Desweiteren würde ich gerne das Autohaus über diesen "Verein" in Kenntnis setzen, mit denen man zusammen arbeitet. Ich vermute, das ist dort wahrscheinlich gar nicht bewusst. Wenn ja, war ich dort längstens Kunde!

Besten Dank.
28.06.2019 | 13:47

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

lassen Sie mich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Ob Sie die Kosten zu tragen haben, richtet sich u.a. nach dem eigentlichen Rechnungsbetrag, der den Gegenstandswert der außergerichtlichen Vertretung der Inkassofirma darstellt.

Wenn Sie sich mit der Bezahlung der eigentlichen Rechnung in Verzug befunden haben (nach Mahnung oder 30 Tage nach Zugang und Fälligkeit der Rechnung [§ 286 Abs. 3 BGB ]), darf das Autohaus ein Inkassobüro oder einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung der Forderung beauftragen und die Kosten der Rechtsverfolgung von Ihnen ersetzt verlangen.

Entscheidend ist, ob zum Zeitpunkt der Beauftragung der Firma nach Verzugseintritt, der Forderung noch nicht ausgeglichen war.

Ausgehend von Ihren Angaben beträgt der Rechnungsbetrag zwischen 501 und 1000 €.

> Befinden Sie sich in Verzug, so darf das Autohaus bzw. Inkassounternehmen von Ihnen 124 € (netto) verlangen, eine 1,3 Gebühr gemäß Nr. 2300 VV RVG. Mehr als Anwälte dürfen Inkasso-Firmen nicht verlangen.

Ob nur eine 0,3 Gebühr gemäß Nr. 2301 VV RVG (28,80 € netto) für ein einfaches Schreiben zu erstatten ist, müsste geprüft werden. Der Bundesgerichtshof sieht aber in der Regel eine 1,3 Gebühr als gerechtfertigt an.

Die 20 € Mahnkosten wird das Autohaus in seinen AGB geregelt haben. In dieser Höhe dürften die Kosten wegen unangemessener Benachteiligung unberechtigt sein. Allenfalls 2,50 € dürften gefordert werden können.


> Nehmen Sie mit dem Autohaus Kontakt auf und hoffen / bitten sie auf Kulanz bzw. einigen Sie sich.

Letztlich ist die Forderung - vorbehaltlich der Prüfung der AGB und des Mahnschreibens - in Höhe von 126,50 € berechtigt. Leider

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


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