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Auftragsvergabe durch WEG - Verwalter

25.10.2014 12:10 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Verwalter einer 3 Parteien – WEG hat auf Beschluss

einen Sanierungsauftrag über € 30 000.--

ohne Unterschriften der Eigentümer an einen Handwerker vergeben.


1. War er dazu berechtigt ?

2. Ist dieser Auftrag rechtsgültig ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass die WEG-Eigentümer über Art und Umfang des Sanierung hinreichend informiert waren. Mithin also der Umfang von Schaden/Schäden und den zu treffenden Maßnahmen hinreichend bekannt waren und über eine fachlich einwandfreie und wirtschaftlich sinnvolle Lösung hinreichend informiert und diskutiert wurde und aufgrund dieses Wissens, der zu Grunde liegende Beschluss gefasst worden ist.

1. War er dazu berechtigt ?

Ja, denn Sie haben als WEG einen Beschluss hierzu gefasst.

Gemäß § 27 I Nr. 1 WEG (Wohnungseigentumsgesetz) ist der Verwalter berechtigt und verpflichtet, Beschlüsse der WEG umzusetzen. Ferner ist der Verwalter gemäß § 27 I Nr. 2 WEG berechtigt und verpflichtet, die für die ordnungsmäßige Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums erforderlichen Maßnahmen zu treffen.




2. Ist dieser Auftrag rechtsgültig ?

Ja, denn die Auftragsvergabe für Handwerksleistungen (Werkvertrag) unterliegt grundsätzlich keinen Formvorschriften. Die Stellvertretungsbefugnis ergibt sich aus dem WEG-Beschluss.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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