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Auftraggeber möchte Geld zurück

26.07.2021 10:12 |
Preis: 30,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich arbeite als virtuelle Assistentin und habe ein Kleingewerbe angemeldet. Bekomme ich einen Auftrag, wird dieser entweder per Mail oder Video-Chat besprochen, dann erledigt und dann folgt eine Rechnung von meiner Seite. Nun folgendes Problem.
Mein Auftrag war es Texte umzuformulieren, das heißt ich bekam (medizinische) Texte aus dem Internet zugeschickt und sollte diese so umformulieren, dass sie bei einem Plagiatstest unter 30% liegen (später sollten es dann unter 10% sein). Ausgemacht war, dass der Text seine Grundstruktur behält aber die Sätze halt umformuliert werden.
Waren beispielsweise 5 Texte fertig, schickte ich sie per Mail und schrieb dazu, wenn was nicht passt, Bescheid sagen. Entweder bekam ich dann den Link zum Plagiatstest und musste den Text nochmal überarbeiten oder es passte. Ende des Monats stellte ich dann eine Rechnung über alle Texte aus, die sich in dem Monat gesammelt hatten. Bezahlt wurde nach Wortanzahl des bearbeiteten Textes (bsp: unter 1000 Wörter - 8,30€, über 1000 Wörter 8,90€, ab 2000 Wörter 16,00€). Dies ging nun ein paar Monate so. Nun bekam ich eine E-Mail, dass die Texte von einem Arzt überprüft wurden und in 90% der Fällen das Plagiat nicht passt und der Text nicht so umformuliert wurde wie besprochen (Synonyme eingefügt bzw. ein Fremdwort eingefügt oder ausgetauscht) und er nun (um einen Rechtsstreit zu vermeiden) 40% seines Geldes zurück will.

Einfache Frage: Hat er denn ein Recht darauf?
Schließlich hat er die Texte bekommen, hat sein OK gegeben und das Geld überwiesen. Ist es denn mein Problem, dass er die Texte (vermutlich) nicht gelesen hat und sie nun angeblich nicht passen?

Im voraus schon einmal vielen lieben Dank für Ihre Antwort :)

26.07.2021 | 10:52

Antwort

von


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Guten Tag,

nach Ihrer Schilderung ist von einem Werkvertrag auszugehen, da Sie ein bestimmtes Werk geschuldet haben.
Nach § 634 BGB kann der Besteller eine Minderung nur dann verlagen, wenn er Ihnen zuvor Gelegenheit zu einer Nacherfüllung gegeben hat. Da das offenbar nicht der Fall ist, stht ihm aller Wahrscheinlichkeit auch kein Recht zu, eine Minderung zu verlangen.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

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