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Auftrag zustande gekommen?

28.03.2014 00:12 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich bin selbstständig im Bereich Webdesign und habe für die Erstellung einer Kundenwebsite eine selbstständige Grafikerin um ein Angebot gebeten. Der Preis der Grafikerin für die gebotene Dienstleistung (Gestaltung einer animierten Grafik) kam mir hoch vor, nach einigen Verhandlungen einigten wir uns auf einen Preis von 60 Euro. Ich bestätigte Ihren Preisvorschlag per Mail (die komplette Verhandlung ging per Mail) woraufhin sie mir wenige Minuten später eine Auftragsbestätigung als PDF sendete. Sie forderte mich auf, diese zu unterschreiben.
Mir wurde es an diesem Punkt zu blöd und beauftragte einen anderen Grafiker, welcher die Leistung zeitnah umsetzte. Ich ging davon aus, dass ich mit der Grafikerin keinen Vertrag geschlossen habe - ich habe ihr zwar per Mail eine Bestätigung gesendet, jedoch forderte sie mich umgehend zur Unterschrift auf, welche ich jedoch nicht geleistet habe.
Wenige Tage später erhielt ich von der Grafikerin die ursprünglich angebotene Leistung mit der entsprechenden Rechnung. Ich habe weder auf die Rechnungszusendung noch auf die Mahnungen (alle per Mail) reagiert.
Nun hat der Anwalt der Grafikerin mir eine anwaltliche Mahnung geschrieben mit der Aufforderung zeitnah sein Honorar (1,3facher Satz?) sowie die 60 Euro zu überweisen.

Nun meine Fragen:
1) Wer hat in dieser Geschichte recht? Die Grafikerin, weil ich ihr per Mail das Angebot bestätigt habe? Oder ich, weil ich ihrer anschließenden Forderung nach einer schriftlichen Auftragsbestätigung nicht nachgekommen bin und ein Auftrag daher nicht zustande gekommen ist?
2) Basierend auf Frage #1 - wie soll ich mich verhalten? Rechnung und Honorar bezahlen und die Sache damit beenden? Einen eigenen Anwalt mit einem entsprechenden Antwort beauftragen? In der Sache nichts weiter unternehmen und warten ob die Grafikerin wegen einem Streitwert von 60 Euro den Gerichtsweg beschreitet?

Vielen Dank für Ihre Einschätzung anhand meiner Schilderung.

28.03.2014 | 00:42

Antwort

von


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Tel: 03036445774
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Leider hat die Grafikerin Recht. Der Vertrag ist bereits per Mail zustande gekommen, die schriftliche Auftragsbestätigung war lediglich die papierschriftliche Bestätigung.

Wenn die Grafikerin deswegen bereits einen Anwalt eingeschaltet hat, wird sie sicherlich auch den Klageweg beschreiten. Da Ihre Chancen eher schlecht stehen, wäre ein Bezahlen der Rechnung und der Anwaltsgebühren der einfachste und sicherste Weg. Etwas anderes gilt nur, wenn die Grafikerin vorher deutlich machte, dass Sie die Unterschrift als wesentlich für den Vertragsschluß hielt. Aber das kommt dann sehr auf den Inhalt und die Formulierung der vorangegangenen Mails an.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


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