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Auftrag (mündlicher Dienstleistungsvertrag) abbrechen

| 14.04.2021 17:37 |
Preis: 30,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Ich habe mit einen Kunden eine mündliche Vereinbarung über die einmalige Verteilung von 10.000 Flyern. Die Verteilung sollte ab dem 20.02. erfolgen (Verteil Dauer ca. 14 Tage). Leider hat der Auftraggeber mir die ersten Flyer Ende März (Teillieferungen 5000 Stück) geliefert und die restlichen Flyer kamen erst am 06.04. (die Teillieferungen erfolgten ohne Absprache mit mir und sind eigentlich nicht üblich, da es meinen betrieblichen Ablauf durcheinander bringt). Ich habe nun versucht die Flyer zu verteilen, da aber die Flyer immer in etappen von dem Auftraggeber geliefert worden, bin ich nicht fertig geworden und es sind noch immer 3000 Stück übrig . Und nun ist es so, dass ich keine Kapazitäten mehr habe und die übrig gebliebenen Flyer zurück geben möchte.
Nun meine Fragen :
1. Kann ich den Auftrag abbrechen (wenn ja, muss ich das schriftlich mitteilen oder fristen einhalten) und kann ich die bereits verteilten Flyer in Rechnung stellen?
2. Muss ich Schadenersatz oder ähnliches zahlen oder kann mir der Auftraggeber eine Rechnung über eine Verteilung zu senden (wenn jemand anderes die übrigen 3000 Flyer verteilt und teurer ist als meine Firma)?



Einsatz editiert am 15.04.2021 08:32:02

15.04.2021 | 19:55

Antwort

von


(433)
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Tel: 06257-506060
Web: http://www.kanzlei-diefenbach.de
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Sehr geehrte Fragestellungen,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Es ist bereits sehr fraglich, ob Sie hier den Auftrag einfach abbrechen können. Ob dieser mündlich oder schriftlich geschlossen war, ist hier für gleichgültig.

Nach ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass Sie und nicht der Vertragspartner die Lieferung der Flyer in Auftrag gegeben haben und deren Verteilung zugesagt haben. Damit haben Sie auch die Gefahr einer zu späteren Lieferung gegenüber Ihrem Vertragspartner, welcher die Verteilung gebucht hat, zu tragen.

Es dürfte schwierig werden, hier darzustellen, dass Ihnen die Verteilung aus von Ihnen nicht zu vertretenden Gründen im Sinne einer rechtlichen Unmöglichkeit, nicht möglich ist.

Sie sind daher etwaigen Schadenersatzansprüchen ausgesetzt. Die Abrechnung der Teilleistung ist zwar grundsätzlich möglich, jedoch kommt es auch hier auf die Vereinbarung an wann die Fälligkeit der Vergütung geschuldet ist. Nämlich ob dies pro Flyer oder mit Beendigung des Auftrages sein soll.

Ich hoffe ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 15.04.2021 | 20:15

Ich bestelle die Flyer nicht. Es ist vereinbart, dass die Flyer vom Auftraggeber vor Verteil-Beginn gebracht bzw. Geliefert werden. Ich habe mit dem Druck, Design und Lieferung nichts zu tuen. Ich biete nur die Dienstleistung Flyerverteilung an.
Der Auftraggeber behauptet es sei durch die Annahme der Flyer zu einen neuen Vertrag gekommen und ich müsste die Flyer umgehend verteilen. Obwohl ich klar kommuniziert habe, dass ich keine Kapazitäten habe. Ich habe zwar jetzt eine Lösung gefunden, aber ich möchte gerne wissen, wie es grundsätzlich ist. Ich kann ja nichts für die Lieferschwierigkeiten des Vertragspartner bzw. Auftraggeber und kann wochenlang Kapazitäten frei halten.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.04.2021 | 09:44

Sehr geehrte Fragestellerin,

Dann ist es genau anders herum. Dann liegt die rechtzeitige Lieferung und etwaige Verspätungen in der Sphäre des Vertragspartners und Sie können wegen rechtlicher Unmöglichkeit ablehnen. Wichtig ist es, am besten genaue Termine zu vereinbaren, das sollte schriftlich erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Draudt Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 18.04.2021 | 00:54

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