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Auftrag Firma Glasaustausch


| 25.11.2016 21:35 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich habe telefonisch eine Firma beauftragt um bei mir und meiner Frau im gemeinsamen Eigenheim ein gesprungenes Badfenster auszutauschen. Die Ausftragsbestätigung kam im Anschluss per Post auf beide Vornamen adressiert an uns als Eheleute. Einen schriftlichen Auftrag haben wir nicht unterschrieben bzw. war nicht vorgesehen.

Als die Handwerker kamen und das Fenster austauschen ließ mich einer der beiden Mitarbeiter im Anschluss unterschreiben dass die Arbeiten ausgeführt wurden und diese auch ordnungsgemäß sind. Leider war die Situation etwas ungünstig. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt Besuch. Der Handwerker zeigte mir auch nicht die ausgeführten Arbeiten und hat mich nur im Flur unterschreiben lassen. Nun habe ich im Nachhinein festgestellt dass ein Kratzer im neuen Fenster ist.

Was für Möglichkeiten habe ich. Hätte der Handwerker mir nicht sein Werk zeigen müssen. Ist die unterschriebene Erklärung der ausgeführten Arbeiten überhaupt ausreichend wenn nur ich unterschreibe und meine Ehefrau nicht wenn der Auftrag an uns beide gerichtet war. Sitze ich nun womöglich auf unseren Schaden und müssen die Rechnung welche jetzt kommt trotzdem nun bezahlen.

Ich möchte noch hinzufügen dass ursprünglich ein anderer Termin für den Austausch angedacht war dieser aber seitens der Firma kurzfristig von heute auf morgen verschoben werden musste aufgrund Lieferschwierigkeiten des Glases. Somit wäre der ursprüngliche Termin nicht in den Zeitraum unseres Besuches reingefallen und wir hätten eventuell darauf bestanden dass der Handwerker uns das ausgetauschte Glas zeigt.

Für kurze Information zu unserem Problem würde ich mich freuen.

Einsatz editiert am 25.11.2016 22:31:19

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben zwar die Gewährleistungsrechte nach § § 633, 634 BGB.

Nachdem aber die Abnahme erfolgt ist, müssen Sie nun beweisen, dass der Kratzer bereits vor Abgabe Ihrer erklärung vorhanden gewesen ist.

Das wird nur duch einen Gutachter möglich sein, wenn überhaupt.

Der Handwerker, der als Zeuge der Gegenseite vermutlich gegen Sie aussagen wird, musste Ihnen auch nicht das Fenster und die Arbeit zeigen.

Hier hätten Sie dann eben nicht unterschreiben dürfen.

Ihre Unterschrift ist auch ausreichend.

Auch die Ausnahmesituation und die geänderte Arbeitszeit ändert daran nichts.

Fazit ist daher:

Sie haben zwar die Rechte, werden aber in Beweisschwierigkeiten kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 27.11.2016 | 06:58


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