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Aufteilung Kindesunterhalt für studierendes Kind


| 08.12.2016 22:27 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo, ich bin geschieden, zahle an meine Exfrau Kindesunterhalt für unseren 15-jährigen Sohn entsprechend Düsseldorfer Tabelle. Mein großer Sohn (21 Jahre) studiert und wir zahlen ihm zusammen dem ihm zustehenden Unterhalt. Die Aufteilung erfolgt entsprechend unserer Nettoeinkommen abzüglich Selbstbehalt von 1300 €. Meine Frage ist, ob ich bei der Berechung dieses wirksamen Nettoeinkommens den Betrag, den ich als Kindesunterhalt für meinen 15-jährigen Sohn zahle, abziehen kann. Es steht mir ja nicht zur Verfügung.
Danke
08.12.2016 | 23:01

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

den Kindesunterhalt, welchen Sie für Ihren 15-jährigen Sohn zahlen, können Sie von Ihrem Nettoeinkommen abziehen (vgl. Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Naumburg, Ziffer 10.5).

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 10.12.2016 | 12:23

Hallo Herr Vasel, erstmal danke für die schnelle Antwort.
Ich habe mir die genannte Ziffer der Unterhaltsrechtlichen Leitlinien angeschaut:
"10.5 Unterhaltsleistungen
Unterhaltsleistungen an vorrangig Berechtigte sind
vorweg abzuziehen; Unterhaltsleistungen an
nachrangige Berechtigte sind angemessen zu
berücksichtigen."
Können sie mir kurz darlegen, wie ich daraus unmissverständlich entnehmen kann, dass ich den Kindesunterhalt für meinen 15-jährigen Sohn vom Nettogehalt für die Berechnung des Unterhaltes für meinen großen Sohn abziehen kann? Wenn ich ehrlich bin, erschließt sich mir das nicht so richtig.
Danke.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2016 | 19:28

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihr 15-jähriger Sohn ist, da minderjährig und unverheiratet, vorrangig Berechtigter. Dies ergibt sich aus § 1609 Abs. 1 Nr. 1 BGB. Ihr studierender 21-jähriger Sohn ist demgegenüber nachrangig (§ 1609 Abs. 1 Nr. 4 BGB).

Daher dürfen Sie den Unterhalt für Ihren 15-jährigen Sohn vorweg abziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 14.12.2016 | 08:40


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