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Aufteilung Immobilienwert nach Trennung/Scheidung

| 13.08.2014 12:36 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Danke für die schnelle Antwort!

Ihre Antwort:
Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.08.2014 | 11:11

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre erste Berechnung ist annäherend zutreffend. Nach den genannten Beträgen ergibt sich der Ausgleichsanspruch in Höhe von 80.000,00 €. Dabei nehme ich an, dass der Betrag in Höhe von 10.000,00 € als Endvermögen zu verstehen ist.

Sie haben nach Ihrer Darstellung keinen Zugewinn erzeilt. Ihr Anfangsvermögen ist höher als das Endvermögen. Ein Zugewinn ist dann nicht vorhanden.

Sie würden nach Ihrer Darstellung dann 80.000,00 € erhalten UND die 25.000 € ebenfalls behalten.

Ungeachtet dessen ist ein gesonderter Ausgleichsanspruch gegen die Frau wegen der Darlehenstilgungen zu klären. Offenbar sind Erbschaften von Ihrer Seite zur Tilgung verwendet worden. Nach Scheitern der Ehe könnten sich daraus noch Ansprüche herleiten lassen. Das ist aber gesondert zu klären; insbesondere was für Sie am günstigsten ist.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Anfrage:

Bei Ihr: Ja, 10.000,-- hat Sie auf Konten/Lebensversicherung zusätzlich zum Haus

Bei mir: 63000,-- Erbschaft, Endvermögen 25.000,--


Meine Frage: Es sind angenommen ca. 50.000,-- Euro zur Tilgung verwendet worden, was für Ansprüche könnte ich da stellen?

Viele Grüße und vielen Dank

13.08.2014 | 14:24

Antwort

von


(2535)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:
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Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich verbleibt es ersteinmal bei der Zustimmung zu Ihrer Berechnung aus der Nachfrage. Dabei möchte ich aber der Vollständigkeit halber noch darauf hinweisen, dass das Anfangsvermögen um den Kaufkraftschwund zu bereinigen ist. Im Rahmen der Indexierung ist dann der korrekte Wert zu ermitteln. An der grundsätzlichen Berechnung ändert das aber nichts; nur der Wert des Anfangsvermögen ist anzupassen.

Wegen der weiteren 50.000,00 € kann sich nach meiner Einschätzung ein weiterer Anspruch in Höhe von ca. 25.000,00 € ergeben.


Es wird hier ein gesonderter Ausgleich zum Tragen kommen.Dieser wird aber nur allenfalls den hälftigen Betrag umfassen. Ihr "Vorteil" durch das Leben im Haus, wird auch zu berücksichtigen sein.

Sollte hier eine einvernehmliche Lösung möglich sein, sollten die 50.000,00 € hälftig mit in die Berechnung aufgenommen werden. Dann müsste Ihre Frau aber 105.000,00 € zahlen. Zu klären ist natürlich wie dieses tatsächlich durchzuführen ist.

Letztlich wird aber ein hälftiger Rückausgleich zu erfolgen haben.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg


Rückfrage vom Fragesteller 13.08.2014 | 15:18

Vielen Dank, das klappt ja immer sehr schnell.

Nur noch eine klein Nachfrage: Was bedeutet Kaufkraftschwund?
Könnten Sie ein kleines Beispiel nennen?

Das hat 280000,00 DM gekostet, vor ca 13 Jahren,
Modernisierung usw
Jetzt ca 220000,00 Euro Wert.

Oder der Anfangswert Erbe bei mir vor ca 8 Jahren 50000,00€uro

Wie sähe da der korrekte Wert ungefähr aus?

Vielen Dank nochmals!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.08.2014 | 15:37

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Berücksichtigung des Kaufkraftschwundes betrifft NUR DAS Anfangsvermögen und erfolgt im Wege der Indexierung nach folgender Formel:

Der Wert des Anfangsvermögens wird multipliziert mit dem Verbraucherpreisindex zur Zeit der Beendigung der Zugewinngemeinschaft und dann dividiert mit dem Verbraucherpreisindex zur Zeit der Eheschließung oder zum Zeitpunkt des Erwerbes durch Erbschaft, Schenkung etc..

Der Verbraucherpreisindes ist den Berichten des Statistischen Bundesamtes zu entnehmen.

Dieser Wert ist dann als Anfangsverögen einzusetzen. Das bezieht sich auch nur auf die Erbschaften etc.. Also nur auf die Werte, die im Anfangsvermögen aufgenommen werden. Es bezieht sich nicht auf Wertveränderungen z.B. des Hauses.

Da für die Berechnung aber bekannt sein muss, wann die Werte des Anfangsvmögens erworben wurden, kann auch leider keine Berechnung erstellt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 19.08.2014 | 10:11

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 19.08.2014
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