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Aufteilung Immobilienerbe

| 26.02.2021 01:13 |
Preis: 60,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Damit mit Eintritt des Erbfalls geringere Erbschaftssteuern anfallen, soll das Immobilienerbe aufgeteilt werden. 75 % erhält der Erbende bei Tod des Erblassers
und 25 % bei Tod dessen Ehefrau.

Welche rechtlichen Konsequenzen/
Unsicherheiten ergeben sich für den Erbenden, wenn er bei Tod des Erblassers nicht 100 % der Immobilie erbt?

26.02.2021 | 06:04

Antwort

von


(564)
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63667 Nidda
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Der offensichtliche Nachteil ist zunächst einmal, dass dem Erben die Immobilie nicht alleine gehört. Der Erbe muss daher jede Maßnahme (Verkauf, Vermietung, Renovierung) mit dem anderen Eigentümer abstimmen.

(Ich gehe davon aus, dass mit „dessen Ehefrau" die Ehefrau des Erben gemeint ist und nicht die Ehefrau des Erblassers. Sollte das falsch sein, bitte ich um kurzen Hinweis.)
Zunächst ergibt sich die Frage ob dieses Vorgehen überhaupt einen steuerlichen Effekt hat. Als nicht Blutsverwandte hat die Ehefrau nur einen Freibetrag von 20.000 €. Der restliche Wert wird höher besteuert als bei einem Abkömmling.

Sollten die Eheleute sich trennen, hat der Erbe keinen Anspruch auf Herausgabe der 25%. Im Gegenteil, als Erbsache sind diese 25% dem Zugewinn entzogen uns müssen nicht ausgeglichen werden. Andererseits würde der Erbe bei einer Scheidung die Immobilie voll behalten dürfen da Erbsachen nicht beim Zugewinn eingerechnet werden.

Durch das Erbe der Ehefrau wird hier eine eigene Erbnachfolge begründet. Stirbt also die Ehefrau, Erben deren Abkömmlinge. Dies kann zu Konflikten führen und zu einer Vielzahl von Miteigentümern (die alle gefragt werden müssen wenn Entscheidungen getroffen werden).

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 26.02.2021 | 10:46

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