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Aufschichtungen auf Grenze


15.02.2006 12:51 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht



Hallo
wir haben eine Sichtschutzwand auf der grenze errichtet 8m lang und 1,95m hoch.
Garage auf der Grenze ist 10,7m lang / Grenze ist 20m lang.
laut BBp dürfen einfriedungen nur 0,8m hoch sein.

wir haben antrag auf abweichung gestellt der abgelehnt wurde nun haben wir geklagt und verloren.
falls nun irgendwann eine abrissverfügung kommt werden wir auch dagegen vorgehen.

Die Frage: falls wir abbauen müssen, was darf man auf die Grenze stellen, legen etc was nicht befestigt werden kann( z.B. Holz aufschichten oder wohnwagen) ???

ich wäre dankbar für einen Hinweis


-- Einsatz geändert am 16.02.2006 09:12:56

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Höchstwahrscheinlich wird der Bebauungsplan auch Vorgaben für Aufschichtungen von Holz o.Ä. an der Grundstücksgrenze enthalten. Sollte dies nicht der Fall sein, dann müssen Sie davon ausgehen, dass Sie auf die Grenze gar nichts stellen oder aufschichten dürfen. Mit Aufschichtungen von Holz o.Ä. müssen Sie grundsätzlich 0,50 m Abstand von der Grundstücksgrenze halten, wenn die Höhe der Aufschichtung zwei Meter nicht übersteigt. Übersteigt die Höhe zwei Meter, dann muss der Abstand um so viel vergrößert werden, wie die Höhe zwei Meter überschreitet. Ist also z.B. der Holzstapel 2,20 m hoch, muss der zur Grundstücksgrenze einzuhaltende Abstand 0,70 m (0,50 m + 0,20 m) betragen. Dies wird meines Wissens nach in allen Bundesländern gleich gehandhabt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Für eine Nachfrage stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

Nachfrage vom Fragesteller 17.02.2006 | 07:06

danke für die Antwort,

ist es zulässig einen "Bauwagen" oder Wohnmobil auf der Grenze zum Nachbarn, in unserem Hof zu "parken" ??


Damit wir wenigstens eine zeitlang "Sichtschutz" haben.


Gruss


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.02.2006 | 13:17

Auf die Grenze dürfen Sie den Wohnwagen o.Ä. wie schon gesagt nicht stellen. Wenn Sie, entsprechend meinen Ausführungen zum Thema Holzstapel, den angegebenen Abstand von mindestens 50 cm zur Grenze halten, werden Sie juristisch keine Schwierigkeiten erwarten müssen. Die Frage ist allerdings, ob durch solche Maßnahmen nicht das Verhältnis zu Ihren Nachbarn belastet werden könnte.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

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