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Aufnahme meherer Studiengänge an verschiedenen Universitäten

15.04.2015 12:44 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


14:32

Zusammenfassung: Die Zulässigkeit von Parallelstuidengängen

Sehr geehrter Damen und Herren,

die rechtlichen Bestimmungen zu folgendem Sachverhalt hätte ich gern erörtert:

Bezugnehmend auf meine weitere Karriereplanung plane ich derzeit mich akademisch weiterzubilden.
Hierzu ziehe ich es in Erwägung unterschiedliche Fachrichtungen an unterschiedlichen Universtäten zu belegen.
Sicher ist das ich ein Fernstudium über die Fernuniversität Hagen absolvieren möchte, falls relevant sind die Studiengänge hier ohne NC zugänglich.

Des Weitern möchte ich gern in Berlin ein Präsenzstudium absolvieren, hier steht zunächst Jura mit dem Ziel des 1. Staatsexamen im Vordergrund .Insoweit ich informiert bin ist dieser Studiengang zulassungsbeschränkt. Ein Bachelor Studiengang kommt hier für mich nicht in Frage.

Alternativ käme noch ein betriebswirtschaftliches Studium in Betracht. Dieses könnte falls relevant an einer privaten oder stattlichen Universität erfolgen.

Des Weitern erfolgt, insofern dies relevant ist, meine Hochzugangsberechtigung über den erfolgreichen Abschluss als Fachwirt.

Nur zu der Fragestellung: Gibt es rechtliche Bestimmungen die Aufnahme von mehreren parallelen Studiengängen an verschiedenen Universtäten untersagen?
Wenn ja inwiefern spielt der NC hier einen Rolle?

Zudem hätte ich gern gewusst ob es bezugnehmend auf die Fragestellung grundsätzliche rechtliche Unterschiede zwischen einer privaten und gesetzlichen Universität gibt?


Vielen Dank vorab.


15.04.2015 | 13:38

Antwort

von


(277)
Hopfengartenweg 6
90451 Nürnberg
Tel: 091138433062
Web: http://www.frischhut-recht.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich im Einzelnen wie folgt beantworten:

1.
Gibt es rechtliche Bestimmungen die Aufnahme von mehreren parallelen Studiengängen an verschiedenen Universtäten untersagen?

Gesetzliche Bestimmungen, welche die grundsätzliche Aufnahme von mehreren parallelen Studiengängen untersagen, existieren nicht. Staatliche Universitäten und Fachhochschulen als Anstalten des öffentlichen Rechts sind jedoch berechtigt jeweils eigenständig die Zulassung von Doppelstudiengängen zu regeln. Während einige Hochschulen Doppelstudiengänge grundsätzlich akzeptieren, sehen andere unterschiedliche Zulassungsbeschränkungen vor. Sie werden sich hier bei der jeweiligen Juristischen Fakultät der Universität erkundigen müssen.

Da das Jurastudium einen NC vorsieht, sollten Sie zudem als Fachwirt noch beachten, dass, der Zugang zum Studium meist mit einer sog. Vorabquote versehen ist (z.B. 2 - 8 % der zu vergebenden Studienplätze sind für die Gruppe der beruflich Qualifizierten reserviert). Dies ist in etwa 10 von 16 Bundesländern der Fall. Auch hier haben die Universitäten jedoch unterschiedlichste Quotenregelungen geschaffen. Auch hier empfehle ich Ihnen sich vorab bei der Universität Ihrer Wahl zu erkundigen.

2.
Zudem hätte ich gern gewusst ob es bezugnehmend auf die Fragestellung grundsätzliche rechtliche Unterschiede zwischen einer privaten und gesetzlichen Universität gibt?

Staatliche und private Hochschulen unterscheiden sich freilich in vielerlei Hinsicht. Im Hinblick auf Studienbedingungen, Fächerauswahl und Studiengebühren bestehen teilweise beträchtliche Unterschiede.

Bezugnehmend auf die ursprüngliche Fragestellung unterscheiden sich private Hochschulen auch im Hinblick auf die jeweiligen Zulassungsbeschränkungen.

Oftmals verzichten private Hochschulen auf den NC und setzen vielmehr auf Assessment Center, Eignungstests und Bewerbungsgespräche, in denen sie die persönliche Eignung Bewerber prüfen. Auf diesem Wege erhalten auch Studieninteressierte einen Studienplatz, die an der staatlichen Hochschule nicht zum Wunschstudium zugelassen worden wären.

Da Sie beabsichtigen Ihr Jurastudium mit dem Ersten Staatsexamen abzuschließen sollten Sie schließlich noch beachten, dass dieses mit Ausnahme der privaten Bucerius Law School Hamburg, ausschließlich an staatlichen Universitäten möglich ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere Hilfe benötigen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit gern zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Ansonsten wünsche ich Ihnen natürlich bei Ihrem anspruchsvollen Vorhaben viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Mikio Frischhut

Nachfrage vom Fragesteller 15.04.2015 | 14:20

Sehr geehrter Herr RA Frischhut,

vielen Dank für Ihre aufschlussreiche Rückmeldung.
Sollte es sich über die Fragestellung hinaus rechtliche Probleme entwickeln, ziehe ich eine Zusammenarbeit in Erwägung.

Konstruieren wir fiktiv, dass eine der beiden Hochschulen ein Aufnahme aufgrund des Doppelstudiums ablehnen würde.

Gäbe es hiergegen zulässig Rechtsmittel?

Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.04.2015 | 14:32

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt:

Würde es sich hierbei um eine staatliche Hochschule handeln, so bestehen durchaus Rechtsmittel, namentlich die sog. Studienplatzklage.

Bei privaten Hochschulen hätten Sie hingegen sehr viel schlechtere Aussichten, da hier grundsätzlich die Vertragsfreiheit gilt.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Nochmals viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

(277)

Hopfengartenweg 6
90451 Nürnberg
Tel: 091138433062
Web: http://www.frischhut-recht.de
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