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Aufnahme eines Darlehens für einen Neubau

| 05.05.2021 19:57 |
Preis: 50,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Errichtung einer Immobilie habe ich einen Kredit in Höhe von EUR 100.000,00 aufgenommen. Dieses Geld wurde vollständig in den Neubau der Immobilie investiert. Das Grundstück auf dem das Haus errichtet worden ist, steht in alleinigem Eigentum meines Vaters, er ist auch alleine in das Grundbuch eingetragen worden. Der "Rest" der Baukosten wurde aus dem ehelichen Vermögen der Eltern geleistet. Die Mutter steht nicht mit im Grundbuch und das Grundstück stand vor der Eheschließung bereits im Eigentum des Vaters.

Ich bewohne das neugebaute Haus alleine und ich zahle die Verbindlichkeit an die Bank eigenständig.

Weiter hat der Vater für den aufgenommenen Kredit mit einer anderen Immobilie, welche ebenfalls in seinem alleinigen Eigentum steht, gebürgt.

Fraglich ist was passiert, wenn die Ehe der Eltern geschieden wird.
Darf ich davon ausgehen, dass der Neubau zum Zugewinn zählt?
Hätte ich in diesem Fall Rückzahlungsansprüche gegen die Eheleute?

Sollte die Bürgschaft durch die Scheidung und einem damit zusammenhängenden Verkauf der Immobilie, auf die eine Grundschuld eingetragen wurde zur Sicherung des ausgenommenen Kredits, wegfallen; ist der Kredit dann sofort zur Rückzahlung fällig?

Bestünde die Möglichkeit einen Darlehensvertag im Innenverhätnis zu schließen, der die Eheleute im Falle einer Scheidung zur Rückzahlung verpflichtet? Ist es dabei ausreichend, wenn und soweit nur der Vater unterzeichnet?

Ich danke herzlich für Ihre Auskunft!
Freundliche Grüße und bleiben Sie gesund!

05.05.2021 | 20:25

Antwort

von


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31515 Wunstorf
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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eigentümer der gesamten Immobilie ist allein Ihr Vater, wenn er im Grundbuch steht. Damit gehört das bebaute Grundstück bei einer Scheidung zu seinem Endvermögen und erhöht seinen Zugewinn.

Rückzahlungsansprüche Ihrerseits sehe ich so ohne weitere Vereinbarung nicht: Sie haben Geld in das Eigentum Ihres Vaters investiert. Wenn die Rückzahlung nicht vereinbart worden ist, gibt es keinen Anspruch.

Die Scheidung Ihrer Eltern ändert an den Verhältnissen zur Bank und zu Ihnen zunächst nichts: Der Darlehensnehmer, also Sie, haftet persönlich für die Rückzahlung, die Immobilien Ihres Vaters, auf denen die Grundschulden lasten, haften dinglich. Sie könnten also versteigert werden, wenn das Darlehen nicht ordnungsgemäß bedient wird.

Wenn Ihr Vater die Immobilie verkauft, müsste aus dem Erlös der Kredit abgelöst werden, damit die Grundschuld gelöscht werden kann.

Sie können, wenn hier eine Bereitschaft Ihrer Eltern besteht, einen Darlehensvertrag vereinbaren. Derjenige, der Schuldner wird, ist dann zur Rückzahlung des Darlehns verpflichtet.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Bewertung des Fragestellers 05.05.2021 | 20:59

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