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Auflösungsvertrag zur Monatsmitte / Urlaubsanspruch

| 30.09.2011 11:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Tag,
ich bin seit 1.1.2007 bei meinem derzeitigen Arbeitgeber beschäftigt und habe fristgerecht zum 31.12. diesen Jahres gekündigt.

Da ich bereits früher meine neue Stelle antreten möchte habe ich mich mit meinem derzeitigen Arbeitgeber auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum 15.11. geeinigt.

Wie ist in diesemch Fall der Urlaubsanspruch geregelt. Nach meinen Recherchen hätte ich Anspruch auf den gesamten Jahresurlaub. Mein Arbeitgeber ist jedoch nur bereit mir ein zehntel meines Jahresurlaubs zuzugestehen.

Mein Ziel ist es nicht den gesamten Jahresurlaub zu bekommen, sondern lediglich den halben Anspruch aus November.

Falls dies nicht möglich ist, kann ich den Anspruch ggfs. auf meinen zukünftigen Arbeitgeber übertragen?

Mit freundlichen Grüßen,


Marcus Hartmann

Sehr geehrter Fragesteller,

anhand des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Da Sie jedenfalls nach dem 30.06. des Jahres aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden, dürfen Sie den vollen vertraglich zugesagten Urlaub nehmen (BAG NJW 1995, 2244 ).

Sofern Sie mit weniger zufrieden sind, können Sie entsprechend weniger Urlaub beantragen.

Eine Übertragung auf den nachfolgenden Arbeitgeber ist nicht möglich. Ist Ihnen aber bereits der gesamte Jahresurlaub gewährt worden, können Sie vom neuen Arbeitgeber keinen weiteren Teilurlaub für das Jahr verlangen, es sei denn, dort besteht ein höherer Urlaubsanspruch.

Hierbei gehe ich davon aus, dass keine Regelungen zum Urlaub bei der einvernehmlichen Vertragsbeendigung getroffen wurden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Antwort weiterhelfen. Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Bewertung des Fragestellers 07.10.2011 | 09:51

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