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Auflösung Verwaltervertrag

21. Juli 2008 21:53 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrter Rechtsanwalt,

Liegen im geschilderten Fall juristisch ausreichende Fakten für eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grunde vor? Wenn ja wie muss eine entsprechende Formulierung zur Beschlussfassung in der Eigentümerversammlung lauten? Und kann diese unter TOP „verschiedenes“ am Ende der Eigentümerversammlung beschlossen werden? Sollten die Fakten für eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund nicht gegeben sein, könnte alternativ eine einvernehmliche Aufhebung des Verwaltervertrages erzwungen werden? Grund: Vertrauensverhältnis der Verwaltungsbeiräte und Eigentümergemeinschaftzum Verwalter gestört. Kann ein solcher Beschluß durch den Verwalter formal im Zuge der Eigentümerversammlung verhindert werden, bzw. wäre dieser überhaupt rechtswirksam? Muss nach der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes ein „Online-Protokoll“ bei der Eigentümerversammlung geführt werden?

Sachverhalt:

1.Informationsdefizit bei Personalwechsel in der Hausverwaltung
Die Eigentümer wurden erst nach ca. 2,5 Monaten vom Wechsel in der Hausverwaltung informiert. Zwischenzeitliche Anfragen des Verwaltungsbeirates blieben unbeantwortet.

2. Änderungen an der Agenda der Eigentümerversammlung
In der Agenda zu Eigentümerversammlung wurde ein TOP „Befähigung Verwaltungsbeirat für Kündigungen und Neuvergaben“ aufgeführt. Dieser wurde durch den Verwalter gelöscht mit der Begründung, eine derartige Formulierung sei nicht beschlussfähig. Ein weiter TOP zu Änderungen am Sondereigentum wurde ohne Absprache mit dem Verwaltungsbeirat eingefügt, und dazu ein externer Referent (Notar) eingeladen. Die geänderte Agenda wurde ohne Rücksprache mit dem Verwaltungsbeirat an die Eigentümer versendet.

3. Fehlerhafter jährlicher Wirtschaftsplan
Die dem Verwaltungsbeirat zur Prüfung vorgelegten Abbuchungen waren teilweise fehlerhaft, umlagefähige Kosten wurden übersehen, Kontenklassen waren nicht mit der letztjährigen Abrechnung vergleichbar, Bescheinigungen nach §35 EStG waren unvollständig. Es wurden daher falsche Rückzahlungsbeträge und falsche neue Hausgeldzahlungen ausgeworfen. Die Vorlage der Unterlagen erfolgte erst, nachdem bereits 75% des neuen Wirtschaftsjahres verstrichen waren, zwischenzeitliche Ermahnungen des Verwaltungsbeirates wurden mit der Begründung, dass der Übergang vom alten zum neuen Hausverwalter aufwändig sei, abgeschmettert.
Die zu korrigierenden Abrechnungen konnten nicht mehr zeitgerecht vor der Eigentümerversammlung dem Verwaltungsbeirat und den Eigentümern vorgelegt werden.

Mit freundlichen Grüßen!

Sehr geehrter Fragesteller,

ich schließe mich meinen Kollegen insoweit an, als dass Sie eine vollständige Begutachtung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes zu dem von Ihnen geboteten Einsatz nicht erwarten dürfen.

Um eine umfassende Prüfung der Sach - und Rechtslage vornehmen zu können, ist es erforderlich, die von Ihnen angesprochenen Unterlagen zu sichten, bevor eine rechtsverbindliche Aussage hierzu getroffen werden kann.
Ich kann Ihnen daher nur anbieten, dass Sie mir Ihre Unterlagen zwecks einer Überprüfung, ob eine Kündigung des Verwaltervetrages hier möglich ist, zukommen lassen, entweder per Email/Fax oder per Post. Das diesbezüglich anfallende Honorar kann dann vereinbart werden, gerne bin ich bereit, Ihren hier gesetzten Einsatz in Abzug zu bringen.
Falls Sie ein derartiges Vorgehen wünschen, setzen Sie sich gerne unverbindlich mit meiner Kanzlei (per Email) in Verbindung.

Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 23. Juli 2008 | 09:09

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

ich bin doch sehr erstaunt darüber, dass Sie meine Anfrage als beantwortet klassifizieren, indem Sie mich auf weitere Beratungsleistungen verweisen. Hier ist mir inhaltlich in keinster Weise geholfen worden. Wennm Sie wie Ihre Kollegen eine Erhöhung des Einsatzes verlangt hätten, könnte ich das akzeptieren, aber mit diesem Vorgehen bin ich nicht einverstanden. Meines Erachtens ist die Sachlage klar dargestellt und bedarf nicht der Prüfung von Unterlagen. Oder Sie weisen meine Anfrage zurück, da nach Ihrer Bewertung nicht ausreichend Informationen vorhanden. Ich bitte um einen vernünftigen Vorschlag wie mein Einsatz berücksichtigt wird.
Mit freundlichen Grüßen!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12. Oktober 2008 | 20:41

Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe davon aus, dass sich Ihre "Nachfrage" durch den zwischenzeitlichen Email-Kontakt erledigt hat.

Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin

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