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Auflösung Vereinbarung Jagdpächter/Jagdausübungsberechtigter

| 21.02.2012 08:24 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Schriftl. Vereinbarung als Jagdausübungsberechtigter mit dem Pächter über alleiniges Jagdrecht in einem seiner Reviere bei festgelegtem Pachtpreis. Dauer: April 11 bis März 13.
Oktober 2011 telefonisch mit dem Pächter Auflösung zu März 2012 einvernehmlich beschlossen. Schriftlicher Aufhebungsvertrag im Nov. an Pächter,
dieser sehr krank, nicht erreichbar, keine Rücksendung.
Was tun, um nicht weiter zahlen zu müssen?

Sehr geehrte Ratsuchende,

der von Ihnen geschilderte Aufhebungsvertrag bedarf nicht der Schriftform. Auch die mündliche Vereinbarung ist wirksam und bindend. Die schriftliche Vereinbarung dient allein der Beweissicherung, ist also keine Wirksamkeitsvoraussetzung des Aufhebungsvertrags.

Sofern es also möglich ist, diese mündliche Vereinbarung zu beweisen (Zeugen?), brauchen Sie gar nichts weiter unternehmen. Berufen Sie sich auf den mündlichen, aber wirksamen Aufhebungsvertrag und stellen Sie die Zahlungen ein.

Ist dieser Beweis aber nicht möglich, werden Sie sich auf den Aufhebungsvertrag nicht erfolgreich berufen können. In Frage käme dann allenfalls eine fristlose Kündigung, die schriftlich zu erfolgen hätte und in Ihrem Fall dann durch einen Gerichtsvollzieher zugestellt werden sollte.

Fraglich ist aber, ob ein Kündigungsgrund besteht. Derzeit kann ich diesen Ihrer Schilderung nicht entnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de

Nachfrage vom Fragesteller 21.02.2012 | 09:16

Gilt die Ehefrau als Zeuge?
Wenn nicht, wann/wie fristlos kündigen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.02.2012 | 10:00

Sehr geehrte Ratsuchende,

Auch die Ehefrau gilt als Zeugin, sofern sie nicht Partei des Vertrages ist.

Sofern ein Grund für eine fristlose Kündigung besteht, sollte dieses schriftlich sofort erfolgen. Dieses Kündigungsschreiben sollte dann über einen Gerichtsvollzieher dem Pächter zugestellt werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de

Bewertung des Fragestellers 21.02.2012 | 09:14

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