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Auflösung Sparbuch


02.02.2005 10:36 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mir während meines Getrenntlebens ein Sparbuch angelegt auf meinen Namen mit Kennwort und habe meinen Trennungsunterhalt angespart.
In einer Notlage meines Mannes, habe ich das Geld auf Drängen meines Mannes abgeholt, da er behauptete es sei unser gemeinsames Geld und er würde sich nicht scheiden lassen.
Das Geld wurde benutzt um einen Geschäftswagen zu kaufen. 50 000
Steuerlich wurde es als Privateinlage gebucht.
Steuerlich waren wir zusammenveranlagt.
Ein Schuldschein wurde nicht ausgestellt.

Habe ich trotzdem die Möglichkeit wieder ein mein Geld zu kommen?

Unterlagen über die Privatbuchungen händigt mir der Steuerberater nicht aus.

Nutzt mir eine Schadensersatzklage?
Oder ist alles verloren, da wir noch verheiratet waren.

Ich habe ein ausgeurteiltes Verfahren, womit ich mir meinen Unterhalt verwirkt habe, nachdem ich mir 15 000 auf mein Privatkonto buchen lies.







Sehr geehrte Ratsuchende,

zunächst hat Ihr Mann Unrecht, dass es sich um gemeinsames Vermögen handelte. Er hat es Ihnen als Unterhalt gezahlt, so dass es allein Ihnen zustand.

Grundsätzlich haben Sie einen Rückzahlungsanspruch, wenn Sie Ihrem Mann das Geld als Darlehen zur Verfügung gestellt haben. Problematisch ist allerdings, dass Sie nach eigenen Angaben keinen schriftlichen Beleg dafür haben, dass es sich um ein Darlehen handeln sollte.

Das versetzt Sie in die unglückliche Situation, dass sich Ihr Mann gegen einen Rückzahlungsanspruch mit der Behauptung zur Wehr setzen kann, es sei eine Schenkung gewesen. Dann müssten Sie das Gegenteil beweisen. Noch unglücklicher: Ihr Mann könnte gar behaupten, von Ihnen niemals Geld bekommen zu haben. Auch dann müssten Sie das Gegenteil beweisen.

Sie sehen, dass hier Recht haben und Recht bekommen mal wieder zwei Paar Schuhe sind: Einen Rückzahlungsanspruch haben Sie, aber die denkbar schlechte Beweislage macht eine entsprechende Zahlungsklage so gut wie aussichtslos.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 02.02.2005 | 11:11

vielen Dank für die schnelle Antwort.
Genau, Recht haben und Recht bekommen

das einzigste Beweismittel, die Buchung des Steuerberaters,
Nachprüfung dass dieses Geld nicht auf seinem Geschäftskonto war und trotzdem Autokauf stattgefunden hat in Barzahlung.

Besteht hier auch eine Verjährungsfrist? Oder gelten die 30 Jahre



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.02.2005 | 14:28

Sehr geehrte Ratsuchende,

die Buchungen bzw. Buchungsunterlagen werden Ihnen hier überhaupt nicht weiterhelfen. Selbstverständlich kann und darf man ein Auto bar bezahlen, auch wenn es für das Unternehmen bestimmt ist. Ebenso kann und darf man es mit privaten Mitteln bezahlen und es dann als Vermögensgegenstand in das Unternehmen einbringen. Es ist rechtlich gesehen Jacke wie Hose, ob man erst Bargeld als Privateinlage verbucht und von dem (dann) Geschäftsgeld betriebliche Anschaffungen tätigt, oder ob man mit Privatgeld etwas kauft und dann diesen Gegenstand in des Unternehmensvermögen einbucht.

Ich kann leider nicht nachvollziehen, worauf sich die Verjährungsfrage bezieht. Meinen Sie einen uskunfts- oder Herausgabeanspruch gegen den Steuerberater, so gibt es deshalb keine Verjährung, weil Sie einen entsprechenden Anspruch gar nicht haben.

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