Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Auflassungsvormerkung ohne Kaufpreisangabe

| 21.04.2021 09:16 |
Preis: 57,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Kann man eine Auflassungsvormerkung ins Grundbuch eintragen lassen, wenn sich die Parteien einig sind und das vertraglich notariell festlegen, den Eigentumsübergang eines Grundstückteils durchzuführen, aber noch die Modalitäten geklärt werden müssen? Der Sinn des ganzen: daß ein anderer "Interessent" das zu kaufende Objekt "wegschnappt", während man die komplizierten Modalitäten versucht zu klären.
21.04.2021 | 10:39

Antwort

von


(470)
Charlottenstr. 14
52070 Aachen
Tel: 0241 - 53809948
Web: http://www.rechtsanwalt-andreaswehle.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Ratsuchender,

gern beantworte ich Ihre Frage aufgrund der von Ihnen getätigten Angaben wie folgt.

Eine Auflassungsvormerkung ist das Sicherungsmittel schlechthin, um eine Übertragung des jeweiligen Grundstücks auf sich abzusichern.

Man braucht dafür nicht einmal einen Kaufvertrag über das betreffende Grundstück, sondern nur die notariell vorliegende Zustimmung des Berechtigten.

Üblicherweise wird die Auflassungsvormerkung für die Absicherung des Käufers zwischen Kaufvertrag, Kaufpreiszahlung und Eintragung/Auflassung verwand, um hier den Käufer vor weiteren Verkäufen des Grundstücks zu schützen.

Sie führt entweder zur Löschung, soweit Sie zu dieser, für die zu Ihren Gunsten eingetragenen Vormerkung, zustimmen (notariell) oder durch entsprechendes gerichtliches Urteil, oder aber zur Eintragung der Auflassung zu Ihren Gunsten.

Von daher ist die Vormerkung nicht ganz das geeignete Mittel zur Sicherung von Kaufabsichten, denn der Verkäufer ist hier nicht mehr frei in seiner Entscheidung ohne Sie notfalls zu verklagen das Grundstück nicht doch anderweitig zu verkaufen, wenn Sie sich nicht über die Modalitäten des Kaufvertrages einig werden.

Für Ihren Sicherungsanspruch genügt ein entsprechender notariell beglaubigter Vorvertrag zu einem abzuschließenden Kaufvertrag, der dann auch eine Vertragsstrafe beinhalten darf, falls der Verkäufer hier nicht nach den Regeln spielt.

Ich hoffe Ihre Fragen beantwortet zu haben und verbleibe
Mit freundlichen Grüßen

Andreas Wehle
Rechtsanwalt /Aachen


Rechtsanwalt Andreas Wehle

Bewertung des Fragestellers 23.04.2021 | 09:51

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Der Sternebewertung ist nichts hinzuzufügen. Ich werde mich bei Bedarf wieder an ihn wenden."
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Andreas Wehle »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 23.04.2021
5/5,0

Der Sternebewertung ist nichts hinzuzufügen. Ich werde mich bei Bedarf wieder an ihn wenden.


ANTWORT VON

(470)

Charlottenstr. 14
52070 Aachen
Tel: 0241 - 53809948
Web: http://www.rechtsanwalt-andreaswehle.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht