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Aufhebungsvertrag und Resturlaub

13.01.2020 20:54 |
Preis: 35,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.


Meine Frau hat einen Aufhebungsvertrag mit Ihrer Firma am 09.01.2020 zum 31.01.2020 gemacht, jedoch nur zum Interesse der Firma.
Eigentlich hat Sie noch 12 Tage Resturlaub vom letzten Jahr und 2 Tage Urlaub von diesem Jahr.
Ihre Firma teilte Ihr mit " das Sie 10 Tage davon nicht nehmen darf und auch nicht ausgezahlt bekommt", um das Sie pünktlich zum 31.01. gehen darf.
Zusätzliche Begründung war; "Du warst ja auch eine Menge Krank und deshalb steht dir der Urlaub nicht zu."
Darf das Ihr Arbeitgeber und was kann oder muss ich nun tun?

Mit freundlichen Grüßen

Einsatz editiert am 13.01.2020 21:33:33

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Arbeitgeber muss Urlaub gewähren. Eine längere Erkrankung führt auch nicht dazu, dass Urlaubsansprüche gekürzt werden.
Ihre Frau kann auch nicht wirksam auf gesetzlichen Urlaub oder auf Abgeltungsansprüche aus gesetzlichem Urlaub verzichten. Ein solcher Verzicht -auch in einem Aufhebungsvertrag- ist unwirksam.

Es kann allenfalls auf Mehrurlaub (Urlaub über dem gesetzlichen Urlaubsanspruch von 20 Arbeitstagen bzw. 24 Werktagen) verzichtet werden.

Ihre Frau sollte nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses die volle Abgeltung der Urlaubsansprüche vom Arbeitgeber fordern und wenn dieser ablehnt, die Urlaubsabgeltung gerichtlich geltend machen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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